Barbara Englert ist Regisseurin, Schauspielerin und Autorin. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, spielte an den Stadt- und Staatstheatern Freiburg, Essen und Stuttgart. 1993 kehrte sie in ihre Geburtsstadt Frankfurt am Main zurück und arbeitet als freie Schauspielerin und Regisseurin. Sie realisiert spartenübergreifende Projekte mit Bildenden- und Video-Künstler:innen, Tänzer:innen und Musiker:innen. Jedes Projekt ist inszenatorisch geprägt von ihrem gesellschaftspolitischen Blick auf die Zeit mit besonderem Akzent auf die Rolle der Frauen. Beim Festival „Politik im Freien Theater“ 1996 wurde sie mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Als Regisseurin erarbeitet sie auch mit Jugendlichen Theaterstücke, so jenes aus den persönlichen Geschichten der mitwirkenden Türk:innen und Kurd:innen entstandene Stück „ICH UND MEIN ONKEL“ von Wolfgang Spielvogel, und „DON KARLOS“ von Friedrich Schiller mit Hauptschüler:innen. Für die Theaterproduktion „LENZ“ von Georg Büchner mit jugendlichen Streetart Künstler:innen erhielt sie 2014 den Berg-Berndt-Preis. 2017 erschien ihr Buch „DER GROSSE KRIEG UND DIE FRAUEN“. 2019 erschien der Dokumentarfilm „EINGEBRANNT. Frauen auf Kreta 1941-1945“, der am 3.11. 2019 im Filmmuseum Frankfurt Premiere hatte. 2022 hatte der AnimaDoc Film „Der Weg von Hand und Fuß" Premiere.
Barbara Englert, Foto: Alexander Paul Englert