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Kulturtipps

Die Blauen Reiterinnen: Weltpremiere im Museum Wiesbaden

Die Blauen Reiterinnen

Ein kunsthistorisch bedeutendes Ausstellungsprojekt startet im Museum Wiesbaden: Erstmals wird die Geschichte des „Blauen Reiter“ konsequent aus der Perspektive seiner Künstlerinnen erzählt. Zwölf bekannte und wiederentdeckte Pionierinnen der Moderne und ihr europaweites Netzwerk stehen im Mittelpunkt der internationalen Premiere „Die Blauen Reiterinnen“. 

Jonas Englerts »Movimento« in der Frankfurter St. Katharinenkirche

tempus fugit

„Tempus fugit – zwischen Zeit und Ewigkeit“ Was bleibt, wenn die Zeit vergeht? Kunst, Musik und geistliche Tradition laden dazu ein, Vergänglichkeit, Schönheit und Ewigkeit neu zu erfahren. Im Zentrum steht die Videoinstallation „Movimento“ von Jonas Englert: Durch extreme Verlangsamung wird Zeit sichtbar und der gewohnte Zeitfluss irritiert. 

Textland Literaturfest 2026 in Darmstadt

Hoffnung in bewegten Zeiten

Am Samstag, 7. November gastiert das Literaturfest Textland erstmals in Darmstadt. Von 15 bis 21 Uhr laden herausragende Autorinnen und Autoren dazu ein, Hoffnung in einer krisengeschüttelten Welt neu zu entdecken: als Widerstand gegen Gewalt und Verzweiflung, als ethische Haltung und als Kraft der Liebe.

Elektronischer Dialog von Bernd Leukert und Jan Jacob Hofmann in Frankfurt am Main

Elektroakustische Musik in Raum und Zeit

Die Elektrifizierung der Klangerzeugung hat dem vertrauten Hörbild der Instrumentalmusik eine wundersame Alternative angefügt, deren Möglichkeiten, ins Neue, Unvertraute zu geraten, gar nicht alle erforscht und genutzt werden können. Und zweifellos ist das Musik. Elektrisierende Musik.

Literaturfest Textland 2026 „Hoffnung“ in Frankfurt am Main

Hoffnung

Das Textland Literaturfest lädt zum neunten Mal Teilnehmende und Publikum zum Zuhören und Mitdenken ein. Von Freitag bis Samstag Abend (30.10. – 31.10.) ergründen namhafte Autor:innen in Lesungen, Gesprächen und Diskussionen, wie sich Hoffnung ohne Realitätsbeschönigung bewahren lässt und was Literatur in einer von Gewalt, Spaltung und Verunsicherung geprägten Zeit hierzu beitragen kann. 

Veranstaltungsreihe Liebknecht200 in Gießen

Ars Democratica

Ars Democratica der Festigress für politische Bildung Vorträge, Konzerte, Performances, Workshops, Austausch und Diskurs. Nicht die historische Person steht im Mittelpunkt, sondern die Aktualität der Gedanken Wilhelm Liebknechts zu Frieden Freiheit, sozialer Gerechtigkeit und Demokratie. Als Festival und Kongress verbindet die Ars Democratica performative Methoden mit politischer Bildung.

Römerberggespräche. Wie geht es weiter, wenn der demokratische Liberalismus abgewählt wird

Machtübergabe?

Gegen den Aufstieg autoritärer und populistischer Parteien hat national wie international bisher kein Mittel geholfen: Weder Brandmauern noch Anbiederung haben Wirkung gezeigt. Im Gegenteil – gerade die konservativen Parteien werden zwischen Kooperation und Imitation aufgerieben, während sich die Hoffnung, die Autoritären würden sich dabei entzaubern, nicht erfüllt hat.

Textland Literaturfest 2026 in Frankfurt am Main, Darmstadt, Oberursel, Wiesbaden, Hanau

Hoffnung

Das Textland Literaturfest findet zum neunten Mal statt. Was das Festival seit seinen Anfängen auszeichnet, bleibt auch in diesem Jahr sein Kern: die Vielfalt der Gegenwartsliteratur zu feiern, unterschiedliche Stimmen zusammenzubringen und einen offenen, lebendigen Diskurs über gesellschaftliche und literarische Fragen zu ermöglichen.

Ausschreibung: Literaturstipendien im Künstlerhaus Otto Ubbelohde in Goßfelden

Zwei Raben – Literaturstipendien

Das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Malers Otto Ubbelohde befindet sich inmitten von Wiesen am Ortsrand von Lahntal-Goßfelden, ca. zehn Kilometer von Marburg an der Lahn entfernt. Umgeben von Bienen, Schafen und Alpakas finden Schriftstellerinnen und Schriftsteller hier die notwendige Ruhe, um konzentriert an ihren Projekten zu arbeiten oder sich von der Natur des Lahntales inspirieren zu lassen.

Das English Theatre Frankfurt zwei Spionage-Einakter des großen Alan Bennett auf die Bühne

Single Spies

Das Doppelprogramm „An Englishman Abroad“  und „A Question of Attribution“ führt die illustren Existenzen der beiden berüchtigtsten Spione des 20. Jahrhunderts vor Augen. Guy Burgess und Sir Anthony Blunt gehörten der britischen Elite an und haben unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg für Russland spioniert. 

Multimediales Ausstellungsprojekt in Berlin

Weil wir Frauen sind

Die multimediale Ausstellung dokumentiert, welche dramatischen Folgen die Machtübernahme der Taliban im August 2021 hatte, und zeigt die Verantwortungslosigkeit des Westens und auch Deutschlands, die ein Land und seine Menschen im Stich ließen. Die Gefahren und die immense Belastung, mit denen die Flucht für afghanische Frauen und ihrer Familien verbunden war.

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert die erste Retrospektive der Künstlerin Leonore Fini

Magisch Surreal

Leonor Fini (1907–1996) war als Künstlerin wie auch als Privatperson eine Rebellin. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert die erste Retrospektive der Künstlerin in Deutschland. Rund 100 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Kostüme, Masken und Bücher geben einen umfassenden Einblick in ihr faszinierendes Œuvre.

20 Jahre „Bibel in gerechter Sprache“

Bibel in gerechter Sprache

Vor 20 Jahren, am Reformationstag 2006, wurde die „Bibel in gerechter Sprache“, die BigS, der Öffentlichkeit übergeben. Sie macht vor allem die Frauen in den biblischen Erzählungen, Gesetzen und Gebeten sichtbar. Sie geht neue ökumenische Wege in der Wertschätzung des Judentums, und sie zeichnet die sozialen Verhältnisse der biblischen Welt verständlich nach.

Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich in der Galerie Anita Beckers Frankfurt/M

Queen of Never

Unter dem Titel Queen of Never präsentiert die Galerie Anita Beckers die zweite Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich (*1977 in Minden, Deutschland). Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, darunter hybride Malereien der Serie The Colour of Maybe, Zeichnungen aus SHE-LAND und selbstfahrende Bots. 

Vier Jahrzehnte Jazz gegen Apartheid

Jazz gegen Apartheid

Vor vier Jahrzehnten entstand gemeinsam mit Johnny Dyani die Idee zu dieser Reihe; der Auftakt war 1986 zeitgleich in den Bankenstädten Zürich und Frankfurt, ein Jahr später wurde mit der Musik Johnny Dyanis auf dem ev. Kirchentag in Frankfurt mit 100.000 Teinehmern das Ende der Apartheid in Südafrika deutlich.

Französischen Kolonial- und Sklavengeschichte im Musée d’histoire in Nantes

Expression(s) décoloniale(s)

Den Blickwinkel zu verschieben, indem wir unsere Gewissheiten hinterfragen und unsere Vorstellungen von der Kolonialgeschichte auf den Prüfstand stellen – das ist der Geist der Veranstaltung „Expression(s) décoloniale(s)“, die dieses Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet, nachdem sie 2018 Moridja Kitenge Banza, Romuald Hazoumè im Jahr 2021 und Barthélémy Toguo im Jahr 2023.

Gespräche zu Rassismus, rechter Gewalt und Solidarität in den 1990er Jahren

Brandenburger Baseballschlägerjahre

Mit dem Fall der Mauer 1989 ging ein massiver Anstieg von rechter und rassistischer Gewalt einher. Täglich entlud sich der nationalistische und rassistische Hass; vor allem gegen Geflüchtete, ehemalige Vertragsarbeiter:innen, vermeintliche Linke, Punks, Langhaarige, Wohnungslose, Menschen mit Behinderung. 

Das Deutsches Schauspielhaus zeigt den nächsten Marathon. Die Argonauten/Jason/Medea

Fremde Sonne

Der enorme Zuspruch, der fünfteiligen Serie „ANTHROPOLIS“ ermutigte das Deutsches Schauspielhaus, zur Eröffnung der Spielzeit 2026-27 einen neuen Antikenzyklus aufzulegen. In „FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea.“ haben sie sich dieses Mal die Ur-Geschichte imperialer und kolonialer Unternehmungen der Zivilisation vorgenommen.

Hörstück im öffentlichen Raum von Tobias Dusche in Stuttgart

Struktur Stammheim

Bald wird er abgerissen – der alte RAF-Gerichtssaal von 1975. Dort wurde Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Holger Meins und Jan-Carl Raspe der Prozess gemacht. Die turbulente, emotional aufgeladene Verhandlung wurde zur Legende und zu einem Schlüsselmoment bundesrepublikanischer Geschichte.

30 Jahre kaleidoskop Hessen

30 Jahre Fantasie für junge Köpfe!

kaleidoskop bringt seit 1996 darstellende Kunst in kleinere Gemeinden in Hessen. Die Vision seit 30 Jahren: Jedem Kind und Jugendlichen einmal pro Jahr ein spannendes, hautnahes Theatererlebnis zu ermöglichen – auch jenseits des urbanen Raums. kaleidoskop feiert seinen 30. Geburtstag gleich zwei Mal:

Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

Carrie Yamaoka

Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. 

Fritz Scholder Ausstellung im MMK Tower Frankfurt am Main

Fritz Scholder

Grün, dann Grau, dann Pink, dann Grün, dann Violett, dann wieder Blau schichten sich horizontal die Farben der Landschaften des heutigen New Mexico. Im grellen Kontrast zu den vom Licht vibrierenden Pastellfarben der Landschaften strahlen die Figuren von Fritz Scholder (1937–2005) vor klaren, einfarbigen, satten Hintergründen.

Neuer Video-Podcast des Frauenreferats Frankfurt

Zwischenräume

Mit dem neuen Video-Podcast „Zwischenräume“ startet das Frauenreferat der Stadt Frankfurt ein digitales Gesprächsformat. In insgesamt sieben Folgen spricht Moderatorin Ayesha Khan mit Frankfurter Feminist:innen aus den Bereichen Journalismus, Handwerk, Unternehmer:innentum, Kultur, Schule, Politik und Verwaltung über ihre Lebens- und Berufswege.

Mariuccia Secol Retrospektive in Susch, Schweiz

Unraveling

Die erste grosse institutionelle Retrospektive ist der vielseitigen italienischen Künstlerin und Aktivistin Mariuccia Secol (*1929) gewidmet und umfasst über siebzig Jahre ihres künstlerischen Schaffens. Sie bietet einen umfassenden Einblick in ein Werk, das radikalen Feminismus, gesellschaftliche Kritik und historische Wiederaneignung miteinander verbindet. Kuratiert von Monika Branicka und Eva Brioschi.

Ein Dokumentarfilm von Eva Müller und Isabel Schneider mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen.

Was haben wir gelacht

In der Dokumentation blicken prägende Stimmen des deutschen Fernsehens auf die Unterhaltungslandschaft der 1990er- und frühen 2000er-Jahre zurück. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins erzählen von einer TV-Zeit, in der Frauen oft nur Nebenfiguren waren, als Zielscheibe von Witzen dienten oder als „nicht massentauglich“ galten. 

Nils Brunschede auf Tour mit seinem neuen Programm

Kein Mann für eine Nacht

Nils Brunschede ist ein junger Mann um die dreißig, der böse Texte schreibt und recht hübsch Klavier spielt. Für seine Texte und Lieder gewann er verschiedene Preise, zuletzt 2023 den Kupferpfennig der Leipziger Lachmesse. In „Kein Mann für eine Nacht“ präsentiert er Chansons über Liebe, Herzschmerz und die Lösung aller Datingprobleme.

Ausstellung DAM Frankfurt am Main. Heiße Städte, Neue Wege

Too Hot!

Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum.

Ausstellung Frida Kahlo in der Tate Modern in London

Frida: The Making of an Icon

Diese Woche eröffnet die Tate Modern in London die erste große Ausstellung, die sich damit befasst, wie Frida Kahlo (1907–1954) zu einer globalen Ikone und zu einer maßgeblichen Einflussgröße für eine ganze Künstler:innengeneration wurde. 

Ein Doku-Porträt der Dichterin Ingeborg Bachmann anlässlich ihres 100. Geburtstags

Dichten für die Wahrheit

Die Dokumentation erzählt, wie Ingeborg Bachmann zum Mythos wurde. Am 25. Juni 2026 feiert die literarische Welt den 100. Geburtstag der Namenspatronin eines der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum. Regisseurin Barbara Frank zeichnet das Porträt einer widersprüchlichen Frau die vieles war.

Ausstellung Caricatura Museum Frankfurt am Main

Qualitätsideen seit 1972

Katharina Greve zählt zu den profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Komischen Kunst. Ihr Werk ist geprägt von einer einzigartigen Symbiose, denn hier trifft der analytische Verstand einer Architektin auf den gnadenlosen Humor einer scharfen Beobachterin: Ob sie nun das höchste Comic-Hochhaus der Welt errichtet oder die Absurditäten unseres Alltags in pointierten Cartoons seziert.

Ausstellung Museum Tinguely in Basel

Labouring Bodies

Labouring Bodies untersucht aus feministischer Perspektive die vielschichtigen Beziehungen zwischen Körper und Technologie. Sie beleuchtet, wie insbesondere weibliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt und kontrolliert wurden. Im Zentrum stehen arbeitende, sorgende und gebärende Körper, die bis heute unsichtbar bleiben und in der Geschichte systematisch ignoriert wurden.

Parastou Forouhar in der Landesgalerie Niederösterreich in Krems

Written Room

Ein Raum, in dem die Wände und der Boden mit einem dichten Geflecht aus persischen Schriftzeichen bedeckt sind. Von Hand aufgetragen werden sie zum Ornament, zum Ausdruck von Rhythmus und Musikalität. Mit „Written Room“ erschafft Parastou Forouhar eine Installation, die durch ihre präzise Handarbeit eine unverwechselbare Atmosphäre entstehen lässt und zur übersprachlichen Verständigung einlädt.

Thalia Theater Hamburg

No Body

Wer Lilian wirklich ist, das weiß niemand so richtig. Weder ihre alten Schulbekanntschaften Hannah und Mia noch ihr bester Freund Jonas. Jahrelang hat sie als Schwarze junge Frau so viel von sich verstecken müssen und dabei ein Stück ihrer selbst verloren. Als es in ihrer ersten Uni-Woche zu einem rassistischen Vorfall kommt, der viral geht, formiert sich Widerstand unter den Studierenden.

Ausstellung Berlin Kai Dikhas

Metamorphose des Denkens

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Kai Dikhas untersucht die Ausstellung die Transformation religiöser Bildwelten und ihre heutige Bedeutung. Der Ausstellungsraum wird zu einem lebendigen Ort künstlerischer Produktion, in dem Elemente der Vergangenheit in neue Formen überführt werden.

Ausstellung im Ökohaus Frankfurt am Main

Stadtgesichter

Frankfurt atmet in engen Straßen. Menschen strömen, verharren, verlieren sich im Dazwischen. Die Stadt wächst – nicht in die Weite, sondern in die Höhe, ragt auf, strebt, drängt nach oben, während unten die Blicke sinken. Hochhäuser schneiden den Himmel, Baukräne zeichnen flüchtige Linien in einen zerfledderten Horizont.

About Bauhaus. Der Podcast

Freiheit

Im Mittelpunkt der letzten Folge dieser Podcast-Staffel „About Bauhaus“ steht „Freiheit“ – ein Thema, das am Bauhaus existenziell wurde, als viele Bauhäusler*innen sich nach der Schließung der Schule 1933 gezwungen sahen, ins Exil zu gehen. Was bedeutete Exil damals für die Bauhäusler*innen – und was bedeutet es heute?

Zum Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis 2026

Gemeinsames Statement

Der Ausschluss dreier Buchhandlungen vom diesjährigen Buchhandlungspreis rief bundesweit Empörung hervor. „In Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks Buchhandlungen unter Beschuss zu nehmen, die sich mit ihrem Sortiment und Veranstaltungen antidemokratischen Kräften in den Weg stellen“, kritisieren drei Frankfurter Buchhandlungen als „ungeheures politisches Manöver“. Sie haben ein gemeinsames Pressestatement verfasst, dem das Kulturmagazin TEXTOR nur zustimmen kann.

Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw in Aschaffenburg

A European Collection

Das Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw beherbergt den bedeutendsten Bestand abendländischer Kunst in der Ukraine und zählt damit zu den wichtigen europäischen Sammlungen ihrer Art. Die gezeigten Gemälde stammen größtenteils von namhaften, teilweise weltberühmten europäischen Künstlern des 15. bis 19. Jahrhunderts.

Lesung, Gespräch im Haus der Kulturen der Welt Berlin

Diskurs. Pop. Liebe

Klimakrise, autoritäre Tendenzen, Feindseligkeit und Militarismus. In einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät, setzt Max Czollek mit der vierten Staffel seiner Gesprächsreihe auf die Kraft der Freundschaft. Von Journalismus über Theorie und Kunst bis in die Popkultur: Überall arbeiten Menschen gemeinsam an der Umsetzung ihrer Ideen, Projekte und politischen Ziele.

Videomitschnitte – Textland 2025

Für alle, die nicht live dabei waren

Das Textland Literaturfest ist auch 2025 den Fragen nach der Bedeutung von Literatur und Kunst in einer diversen und postmigrantischen Gesellschaft nachgegangen. Das diesjährige Oberthema „ÜBER GRENZEN“ traf den Nerv der Zeit, wie das ausnahmslos positive Echo von Teilnehmenden und Publikum zeigte. 

Erinnerungs-Podcast mit Hadija Haruna-Oelker und Max Czollek.

Trauer & Turnschuh

Rechts ein geschlossenes Weltbild und die bürgerliche Mitte in der Krise? Die Union zerreißt es aktuell zwischen erinnerungskulturellem Selbstverständnis und der Zusammenarbeit mit der AfD. Dabei müsste sie doch gerade jetzt eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung unserer Demokratie übernehmen. 

Margaret Atwoods Memoiren

Book of Lives

Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis – der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer „Report der Magd“ (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. 

Kulturhauptstadt Chemnitz. James Turrell Lichtinstallation

Beyond Horizons

In Oelsnitz/Erzgeb. wurde am 28.11.2025 die neue permanente und raumumfassende Lichtinstallation „Beyond Horizons 2025“ von James Turrell eröffnet. Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres ist die Arbeit des US-amerikanischen Künstlers der glanzvolle Höhepunkt des Kunst- und Skulpturenweges PURPLE PATH, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.

Literaturland Hessen | Textland 2025 hr2

Über Grenzen?

Gibt es eine Literatur ohne Grenzen? Wie kann der Literaturbetrieb offen und vielfältig bleiben? Wie entsteht ein respektvoller Dialog – auch dann, wenn es um schwierige oder kontroverse Themen geht? Lassen sich Grenzen auch konstruktiv ziehen - durch gute Argumente? Eine Podiumsdiskussion und Kurzlesungen mit Shida Bazyar, Lena Gorelik, Nora Osagiobare und Miryam Schellbach.

Podcast

1001 Nacht

„1001 Nacht“ hat eine über tausendjährige Erfolgsgeschichte – immer wieder neu interpretiert. Und – nach der Neuübersetzung von Claudia Ott – wie gemacht für einen Podcast! „1001 Nacht“ eröffnet einen riesigen Erzählkosmos mit selbstbewussten Frauen, fiesen Dämonen, exzessiven Partys, reisenden Händlern, Familienintrigen und Mordkomplotten. Die Auswahl hat für den Deutschlandfunk die Dichterin Safiye Can getroffen.

Deutschlandfunk Kultur

The Story of Art without Men

Wie viele Künstlerinnen kennen Sie? Wer schreibt letztendlich Kunstgeschichte? Haben Frauen vor dem 20. Jahrhundert überhaupt als Künstlerinnen gearbeitet? The Story of Art without Men von Katy Hessel. Übersetzt von: Marlene Fleißig, Astrid Gravert, Gabriele Würdinger, Dr. Maria Zettner

Kunstmuseum für Migration Fenix Rotterdam

Die Wege der Migration

Ein neues Kunstmuseum voller Geschichten über Migration. Im Fenix finden Sie Geschichten über Liebe und Abschied, über das Heimkommen und das Sich-Zuhause-Fühlen, über die Suche nach der eigenen Identität oder nach dem Glück. Geschichten von damals und heute. Von hier und dort. Sie sind ab dem 16. Mai 2025 herzlich willkommen.

Netzwerk kulturschaffender Frauen

Frankfurter Kranz

Das Frankfurter Kranz Journal ist eine Porträtgalerie im Netz, die Frauen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar macht. Das Journal porträtiert Kolleginnen aus Literatur, Musik und Bildender Kunst, aus Architektur, Design oder Kulturmanagement, freiberuflich wie angestellt und stellt deren Projekte und Ideen der Öffentlichkeit vor. 

hr2-Kultur

Textland

Beim Blick in die Welt kann einem manchmal das Lachen vergehen. Dabei ist Humor so wichtig, um nicht die Hoffnung zu verlieren - und gerade in der Literatur kann Humor eine ganz eigene, subversive Kraft entfalten. Das „Textland“-Literaturfestival setzte sich im vergangenen Dezember mit der dynamischen Entwicklung von Literatur in unseren pluralen Lebenswelten auseinander.