MenuMENU

zurück

Kulturtipps

Klaus Zehelein stellt seine Autobiographie in der Oper Frankfurt vor

Unerhörte Augenblicke

Anlässlich seines 85. Geburtstags erschien 2025 die Autobiographie des großen Theatermannes Klaus Zehelein unter dem Titel Unerhörte Augenblicke im Verlag Theater der Zeit. Klaus Zehelein leitete zusammen mit Michael Gielen von 1977 bis 1987 die Frankfurter Oper und machte sie zu einem Ort der Entdeckungen und Neubefragungen von Text und Musik für die Bühne. 

Parastou Forouhar in der Landesgalerie Niederösterreich in Krems

Written Room

Ein Raum, in dem die Wände und der Boden mit einem dichten Geflecht aus persischen Schriftzeichen bedeckt sind. Von Hand aufgetragen werden sie zum Ornament, zum Ausdruck von Rhythmus und Musikalität. Mit „Written Room“ erschafft Parastou Forouhar eine Installation, die durch ihre präzise Handarbeit eine unverwechselbare Atmosphäre entstehen lässt und zur übersprachlichen Verständigung einlädt.

Chineke Orchestra im Wiener Konzerthaus

Chineke! Orchestra / Grevious / Young

Gott, der Schöpfer der Welt und des Guten: Nichts Geringeres bedeutet »Chineke« in der nigerianischen Igbo-Sprache. Das Chineke! Orchestra ist das erste professionelle Symphonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht. 

Studio-Show Frankfurt Porzellan und Malerei

WE HERE

WE HERE ist die Frankfurter Studio-Show der Porzellan-Künstlerin Sandra Nitz und dem Maler Carsten Fock übertitelt. Über viele Jahre stand der Gedanke einer gemeinsamen Arbeit im Raum, nun wird er erstmals konkret in eine bemalte Porzellan-Edition umgesetzt. 

Dokumentarfilm von Greta-Marie Becker über Germaine Acogny. Wiesbaden

Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes

Germaine Acogny ist nicht nur die „Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes“, sondern auch eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen Afrikas. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und in Auseinandersetzung mit europäischen Tanzformen, entwickelte sie ihre ganz eigene Acogny-Technik. 

Buchvorstellung. Lesereise mit dem Autor Kenneth Hujer

All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt

Ab Ende Mai geht Kenneth Hujer mit seinem Gesprächsband »All das passierte in diesem irrsinnigen Milieu Frankfurt« auf Lesereise. Das Buch widmet sich Frankfurt als Kunst- und Kulturstadt und führt mitten hinein in die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1960er bis 1980er Jahre – zwischen Studierendenrevolte, Psychoanalyse und Publikumsbeschimpfung.

Thalia Theater Hamburg

No Body

Wer Lilian wirklich ist, das weiß niemand so richtig. Weder ihre alten Schulbekanntschaften Hannah und Mia noch ihr bester Freund Jonas. Jahrelang hat sie als Schwarze junge Frau so viel von sich verstecken müssen und dabei ein Stück ihrer selbst verloren. Als es in ihrer ersten Uni-Woche zu einem rassistischen Vorfall kommt, der viral geht, formiert sich Widerstand unter den Studierenden.

Bewegliche Glückwunschkarten aus der Zeit der Romantik in Frankfurt am Main

Vergnügen durch Verwandlung

Die Zeit der Romantik war eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Standesgrenzen wurden durchlässiger, das Bürgertum gewann an Einfluss und neue Formen der Kommunikation entstanden. In diesem Umfeld verbreitete sich um 18oo eine neue Sitte: Überbringen beweglicher Glückwunschkarten zu Neujahr wurde zur allseits beliebten Modeerscheinung.

Meisterwerke aus dem Khanenko Museum, Kyjiw in Aschaffenburg

A European Collection

Das Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw beherbergt den bedeutendsten Bestand abendländischer Kunst in der Ukraine und zählt damit zu den wichtigen europäischen Sammlungen ihrer Art. Ab dem 30. April zeigt das Christian Schad Museum in Aschaffenburg eine Sonderausstellung mit 73 Meisterwerken der Vormoderne, die erstmals in Deutschland zu sehen sind.

literaTurm 2026 in Frankfurt am Main

OstWestText

Mittlerweile zum dreizehnten Mal veranstaltet die Stadt Frankfurt am Main von Montag, 8. bis Sonntag, 14. Juni das große Literaturfestival literaTurm. Die alle zwei Jahre stattfindende Programmreihe bietet mit einzigartigen Lesungen in den Konferenzräumen von großen Unternehmen in Frankfurts Hochhäusern spektakuläre Ein- und Ausblicke.

 

Ausstellung Berlin Kai Dikhas

Metamorphose des Denkens

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Kai Dikhas untersucht die Ausstellung die Transformation religiöser Bildwelten und ihre heutige Bedeutung. Der Ausstellungsraum wird zu einem lebendigen Ort künstlerischer Produktion, in dem Elemente der Vergangenheit in neue Formen überführt werden.

Konzertpremiere in der Oade Frankfurt am Main

Open Air Distance Exhibition

„Kavaliero“ Balkan Musik mit Flamenco- & Jazz-Elementen. Am kommenden Sonntag eröffnet die OADE ihre diesjährige Konzertsaison – und lädt um 16 Uhr zu einem besonderen musikalischen Nachmittag im Garten ein. Zu Gast ist das Duo Kavaliero mit Vladimir Dindiryakov (Kaval) und Dennis Merz (Gitarre).

Unseriöse Machenschaften. Ausstellung von Beate Passow in Bamberg

Monkey Business

Die Künstlerin Beate Passow entwirft in ihrem Bilderzyklus „Monkey Business“ eine rätselhafte Fabelwelt mit politischer Dimension. Die in Schwarz-Weiß gehaltenen Bilder, die sich bei näherer Betrachtung als raffinierte Tapisserien entpuppen, hinterfragen die herrschenden Systeme, ökonomischen Strukturen und politischen Bewegungen des gegenwärtigen Europas.

Eine triviale Tragödie für ernsthafte Leute von Oscar Wilde im Theater Willy Praml Frankfurt/M

Bunbury

Viktorianisches Zeitalter: Alles an seinem rechten Platz. Ein anständiger Mann ist ein anständiger Mann, eine anständige Frau ist eine anständige Frau. Queen Viktoria ist eine gewichtige Herrscherin und die Moral ihrer schweren Unterröcke schafft eine miefige Atmosphäre, die zum Ersticken ist.

Maria Lassnig und Edvard Munch in der Hamburger Kunsthalle

Malfluss = Lebensfluss

In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen.

Das African Book Festival 2026 in Berlin

Welcome to the Club

In diesem Jahr haben die Frauen des „Africa Book Festival“ ein besonderes Programm zusammengestellt. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Publikum kuratiert. Das African Book Festival setzt dabei auf neue Formate und Beteiligungsmöglichkeiten innerhalb des Literaturbetriebs. Ein großer Teil des Publikums besteht aus jungen Buchinteressierten. 

Gedenken zum Jahrestag des Brandanschlags auf die Familie Genç in Solingen. Frankfurt/M

Hülya Tag

Am 29. Mai 1993 wurde in Solingen die Familie Genç Opfer eines Brandanschlages von vier jungen Männern, die größtenteils zur rechten Skinhead-Szene gehörten. Zwei Frauen und drei Mädchen, darunter die 9-jährige Hülya, starben. Vierzehn weitere Familienmitglieder erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

Simon Ostaschenko. Ausstellung Berlin

Russische Landschaft V

Simon Ostaschenko zeigt seine Rauminstallation „Russische Landschaft V“ zur Eröffnung des „Jüdische Kunstschule Projektraum“ in Berlin. Der Raum bietet Künstler:innen des Netzwerks Institut für Neue Soziale Plastik und Alumni der Jüdischen Kunstschule die Möglichkeit, ihre Arbeiten öffentlich zu zeigen.

Filmstart Kino

American Sweatshop

Daisy (Lili Reinhart) arbeitet als Content-Moderatorin. Es ist also ihr Job, dafür zu sorgen, dass niemand problematisches Material auf die Plattform lädt. Den Großteil ihrer Arbeit verbringt sie also damit, durch einen Sumpf aus Gewaltdarstellungen, pornografischen Videos und Hate Speech, aber unter anderem auch verschiedenster Missbrauchsdarstellungen zu waten.

150 Jahre Paula Modersohn-Becker in Bremen

Becoming Paula

Das Paula Modersohn-Becker Museum, das zusammen mit der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung die weltweit umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke besitzt, nimmt den 150. Geburtstag seiner Namensgeberin zum Anlass für die große Sonderausstellung „Becoming Paula.
London / Berlin / Worpswede / Paris.“

Messewoche in Basel

Von Baghramian zu Frankenthaler

Man könnte natürlich die ganze Messewoche in Basel bleiben – sofern man im Umkreis der Stadt eine finanziell tragbare Schlafstätte findet. Wenn man gut zu Fuß und belastbar ist, ist das riesige Angebot auch in wenigen Tagen zu schaffen, meint Isa Bickmann, die ein paar Tipps für einen Besuch der Messen und Kunsteinrichtungen rund um die Art Basel zusammengestellt hat.

Ausstellung im Ökohaus Frankfurt am Main

Stadtgesichter

Frankfurt atmet in engen Straßen. Menschen strömen, verharren, verlieren sich im Dazwischen. Die Stadt wächst – nicht in die Weite, sondern in die Höhe, ragt auf, strebt, drängt nach oben, während unten die Blicke sinken. Hochhäuser schneiden den Himmel, Baukräne zeichnen flüchtige Linien in einen zerfledderten Horizont.

About Bauhaus. Der Podcast

Freiheit

Im Mittelpunkt der letzten Folge dieser Staffel „About Bauhaus“ steht „Freiheit“ – ein Thema, das am Bauhaus existenziell wurde, als viele Bauhäusler*innen nach der Schließung der Schule 1933 gezwungen wurden, ins Exil zu gehen. Was bedeute Exil damals für die Bauhäusler*innen – und was bedeutet es heute?

HTA-Ringvorlesung im Sommersemester 2026 Frankfurt am Main

Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt

Angesichts der autoritären Positionen, die in der Politik stärker werden, aber auch in einer Situation von Kürzungen in Kunst wie Wissenschaft zeichnet sich eine Entwicklung ab, in der die Freiheit der Kunst auf dem Spiel steht. Die AfD stellt Anträge in den Stadt- und Landesparlamenten, die den Handlungsspielraum von Kulturinstitutionen begrenzen sollen.

Turandot in der Oper Frankfurt am Main

Offener Machtkampf

Giacomo Puccinis berühmte Oper über die grausame Prinzessin Turandot mit der Parade-Arie für Tenöre „Nessun dorma“ hat am 12. April 2026 Premiere im Frankfurter Opernhaus. Inszeniert von Andrea Breth, dirigiert von GMD Thomas Guggeis und stimmlich hochkarätig besetzt, verspricht diese Neuproduktion ein musik-theatralischer Leckerbissen für das Publikum zu werden. 

Ausstellung Haus der Kulturen der Welt Berlin

Tirailleurs

Von Kanonenfutter zu Avantgarde –Die vergessenen Soldat:innen, die Europa befreit haben. Am 15. August 2024 lud der französische Präsident Emmanuel Macron die Welt ein, dem 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Provence, die auf die Invasion in der Normandie folgte und entscheidend zur Befreiung Frankreichs und Europas von Nazi-Deutschland beitrug, zu gedenken. 

Yayoi Kusama eine Ausstellung im Museum Ludwig in Köln

Yayoi Kusama

Im Jahr 2026 widmet das Museum Ludwig der legendären japanischen Künstlerin Yayoi Kusama eine große Ausstellung. Kusama (*1929, Matsumoto) zählt zu den bekanntesten Künstler:innen unserer Zeit. Ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten lnfinity Rooms sind zu einer Art Markenzeichen geworden und tauchen millionenfach in den Sozialen Medien auf.

Ausstellung Leonora Carrington im Musée du Luxembourg Paris

Leonora Carrington

Als avantgardistische Künstlerin, Feministin und Umweltschützerin, als Frau, Mutter, Migrantin, von psychischen Erkrankungen betroffene und sich ständig weiterentwickelnde Suchende hinterließ Leonora Carrington ein ebenso außergewöhnliches wie radikales Vermächtnis. 1917 in  England, geboren, hat sich Leonora Carrington durch Reisen geprägt, seien sie innerer oder äußerer Natur.

Zum Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis 2026

Gemeinsames Statement

Der Ausschluss dreier Buchhandlungen vom diesjährigen Buchhandlungspreis rief bundesweit Empörung hervor. „In Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks Buchhandlungen unter Beschuss zu nehmen, die sich mit ihrem Sortiment und Veranstaltungen antidemokratischen Kräften in den Weg stellen“, kritisieren drei Frankfurter Buchhandlungen als „ungeheures politisches Manöver“. Sie haben ein gemeinsames Pressestatement verfasst, dem das Kulturmagazin TEXTOR nur zustimmen kann.

Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw in Aschaffenburg

A European Collection

Das Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw beherbergt den bedeutendsten Bestand abendländischer Kunst in der Ukraine und zählt damit zu den wichtigen europäischen Sammlungen ihrer Art. Die gezeigten Gemälde stammen größtenteils von namhaften, teilweise weltberühmten europäischen Künstlern des 15. bis 19. Jahrhunderts.

Wim Wenders in der Alte Oper Frankfurt

Driven by Music

Im Frühling 2026 wird Frankfurt am Main zum Ort einer besonderen Hommage an den bedeutenden Filmemacher Wim Wenders. Anlässlich seines 80. Geburtstags veranstaltet die Alte Oper ein dreitägiges Festival, das die enge Verbindung von Musik und Film in seinem Schaffen in den Mittelpunkt rückt und das Deutsches Filminstitut & Filmmuseum widmet sich mit einer Ausstellung seinem Leben und Werk.

Lesung, Gespräch im Haus der Kulturen der Welt Berlin

Diskurs. Pop. Liebe

Klimakrise, autoritäre Tendenzen, Feindseligkeit und Militarismus. In einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät, setzt Max Czollek mit der vierten Staffel seiner Gesprächsreihe auf die Kraft der Freundschaft. Von Journalismus über Theorie und Kunst bis in die Popkultur: Überall arbeiten Menschen gemeinsam an der Umsetzung ihrer Ideen, Projekte und politischen Ziele.

Schauspiel Frankfurt

Der Meister und Margarita

Der Meister und Margarita nach Michail Bulgakow am Schauspiel Frankfurt. Eine Schneise der Zerstörung zieht sich durch Moskau. Menschen werden verschleppt, gefoltert, hingerichtet, unsichtbar gemacht. Doch daneben geht all das weiter seinen Gang, was man gemeinhin das »normale Leben« nennt: Die Trams fahren, die Läden sind geöffnet, man geht ins Theater, macht Geschäfte, spinnt Intrigen.

Ausstellung vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945 Frankfurt/M

Die Nazis waren ja nicht einfach weg

Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit.

Ausstellung im Kunstmuseum Magdeburg

The Rhinoceros in the Room

Die Installation eines überlebensgroßen Rhinozeros füllt den gesamten Kirchenraum und versperrt den Blick auf die romanische Architektur. Aus allen Himmelsrichtungen erklingt Musik. Der in Berlin lebende israelisch/deutsche Künstler Itamar Gov hat die gewaltige interdisziplinäre Installation für den mittelalterlichen Kirchenraum im Kunstmuseum Magdeburg geschaffen.

Venus im Pelz (Venus In Fur) von David Ives in Frankfurt am Main

Venus im Pelz

Thomas, ein junger Autor und Regisseur, hat ein Stück geschrieben: "Venus im Pelz", eine Adaption der gleichnamigem Novelle von Leopold von Sacher-Masoch aus dem Jahr 1870. Protagonist der Handlung ist Severin von Kusiemski, der sich der reichen Witwe Wanda von Dunajew physisch und psychisch unterwirft.

Ausstellung Annegret Soltau im Kunstforum Darmstadt

Vatersuche

Ab dem 18. Januar 2026 präsentiert das Kunstforum der TU Darmstadt als Partner der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 »Design for Democracy: Atmospheres for a better life« die Ausstellung „Annegret Soltau VATERSUCHE“. Annegret Soltau gehört zu den bedeutendsten feministischen Künstlerinnen der Gegenwart. 

Videomitschnitte – Textland 2025

Für alle, die nicht live dabei waren

Das Textland Literaturfest ist auch 2025 den Fragen nach der Bedeutung von Literatur und Kunst in einer diversen und postmigrantischen Gesellschaft nachgegangen. Das diesjährige Oberthema „ÜBER GRENZEN“ traf den Nerv der Zeit, wie das ausnahmslos positive Echo von Teilnehmenden und Publikum zeigte. 

Tätowierungen in der Kunst der Gegenwart. Opelvillen Rüsselsheim

Unter die Haut

Anlässlich der World Design Capital 2026 widmen sich die Opelvillen als Partnerinstitution von MISHPOCHA. The Art of Collaboration des Jüdischen Museums Frankfurt dem Phänomen der Tätowierung. Tattoos sind allgegenwärtig - nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Kunst.

Robert Wilson am Düsseldorfer Schauspielhaus

Moby Dick

Der große amerikanische Regisseur Robert Wilson ist in der Spielzeit 2024/25 für »Moby Dick« nach Düsseldorf zurückgekehrt, wo er davor zuletzt »Dorian« zur Uraufführung brachte. Wie schon in Wilsons prägender Inszenierung »Der Sandmann« hat die britische Pop-Künstlerin Anna Calvi die Musik zum Stück komponiert.

Die Crespo Foundation übergibt drei fliegende Künstler:innenzimmer an die Stadt Frankfurt

Künstler:innenzimmer

Mit dem Programm „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ hat die Crespo Foundation einen Begegnungsort und zugleich ein innovatives Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum geschaffen. Seit 2023 steht ein fliegendes Künstler:innenzimmer im Frankfurter Stadtteil Preungesheim.

Erinnerungs-Podcast mit Hadija Haruna-Oelker und Max Czollek.

Trauer & Turnschuh

Rechts ein geschlossenes Weltbild und die bürgerliche Mitte in der Krise? Die Union zerreißt es aktuell zwischen erinnerungskulturellem Selbstverständnis und der Zusammenarbeit mit der AfD. Dabei müsste sie doch gerade jetzt eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung unserer Demokratie übernehmen. 

Margaret Atwoods Memoiren

Book of Lives

Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis – der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer „Report der Magd“ (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. 

Kulturhauptstadt Chemnitz. James Turrell Lichtinstallation

Beyond Horizons

In Oelsnitz/Erzgeb. wurde am 28.11.2025 die neue permanente und raumumfassende Lichtinstallation „Beyond Horizons 2025“ von James Turrell eröffnet. Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres ist die Arbeit des US-amerikanischen Künstlers der glanzvolle Höhepunkt des Kunst- und Skulpturenweges PURPLE PATH, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.

Literaturland Hessen | Textland 2025 hr2

Über Grenzen?

Gibt es eine Literatur ohne Grenzen? Wie kann der Literaturbetrieb offen und vielfältig bleiben? Wie entsteht ein respektvoller Dialog – auch dann, wenn es um schwierige oder kontroverse Themen geht? Lassen sich Grenzen auch konstruktiv ziehen - durch gute Argumente? Eine Podiumsdiskussion und Kurzlesungen mit Shida Bazyar, Lena Gorelik, Nora Osagiobare und Miryam Schellbach.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems

Die Morgenländer

Mit der Ausstellung „Die Morgenländer“ schaut das Museum auf die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und macht eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden.

Ausstellung Weltkulturen Museum Frankfurt

Sheroes

Sheroes. Comic Art from Africa stellt Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen.

Podcast

1001 Nacht

„1001 Nacht“ hat eine über tausendjährige Erfolgsgeschichte – immer wieder neu interpretiert. Und – nach der Neuübersetzung von Claudia Ott – wie gemacht für einen Podcast! „1001 Nacht“ eröffnet einen riesigen Erzählkosmos mit selbstbewussten Frauen, fiesen Dämonen, exzessiven Partys, reisenden Händlern, Familienintrigen und Mordkomplotten. Die Auswahl hat für den Deutschlandfunk die Dichterin Safiye Can getroffen.

Deutschlandfunk Kultur

The Story of Art without Men

Wie viele Künstlerinnen kennen Sie? Wer schreibt letztendlich Kunstgeschichte? Haben Frauen vor dem 20. Jahrhundert überhaupt als Künstlerinnen gearbeitet? The Story of Art without Men von Katy Hessel. Übersetzt von: Marlene Fleißig, Astrid Gravert, Gabriele Würdinger, Dr. Maria Zettner

Kunstmuseum für Migration Fenix Rotterdam

Die Wege der Migration

Ein neues Kunstmuseum voller Geschichten über Migration. Im Fenix finden Sie Geschichten über Liebe und Abschied, über das Heimkommen und das Sich-Zuhause-Fühlen, über die Suche nach der eigenen Identität oder nach dem Glück. Geschichten von damals und heute. Von hier und dort. Sie sind ab dem 16. Mai 2025 herzlich willkommen.

Netzwerk kulturschaffender Frauen

Frankfurter Kranz

Das Frankfurter Kranz Journal ist eine Porträtgalerie im Netz, die Frauen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar macht. Das Journal porträtiert Kolleginnen aus Literatur, Musik und Bildender Kunst, aus Architektur, Design oder Kulturmanagement, freiberuflich wie angestellt und stellt deren Projekte und Ideen der Öffentlichkeit vor. 

hr2-Kultur

Textland

Beim Blick in die Welt kann einem manchmal das Lachen vergehen. Dabei ist Humor so wichtig, um nicht die Hoffnung zu verlieren - und gerade in der Literatur kann Humor eine ganz eigene, subversive Kraft entfalten. Das „Textland“-Literaturfestival setzte sich im vergangenen Dezember mit der dynamischen Entwicklung von Literatur in unseren pluralen Lebenswelten auseinander.