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Nebel, Angelika

Die Pianistin ANGELIKA NEBEL, in Berlin geboren, lebt seit 1973 in ihrer Wahl- Heimat Frankfurt. Sie gastierte in Konzerthäusern und bei Festivals wie Konzerthaus Berlin, Rheingau-Musikfestival, Alte Oper Frankfurt, Semperoper Dresden, Schumann –Fest Düsseldorf und gab zahlreiche Konzerte in vielen europäischen Ländern und in Süd-Korea. 
Von 1995-2014 leitete sie als Professorin eine Klavierklasse an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Einen besonderen Schwerpunkt in Angelika Nebels künstlerischem Schaffen stellen ihre CD –Produktionen dar. Das Repertoire reicht von Antonio Soler, Joseph Haydn, Robert Schumann bis zu Olivier Messiaen und Cristóbal Halffter. Die fünf CDs mit Klaviertranskriptionen von J.S. Bach, darunter auch eigenen Bearbeitungen, wurden von der Presse als „Alleinstellungsmerkmal“ gewürdigt. Das Magazin Fonoforum verlieh der CD OPUS MAGNUM I (2017) den „Stern“. 
2024 veröffentlichte sie die CD WIDMUNG mit Kompositionen von Frédéric Chopin, Clara Schumann, Christian Sinding und Franz Liszt. 
Im Juni 2020 etablierte Angelika Nebel die Konzertreihe „Studio – Konzerte und Hofkonzerte im Westend“ in Frankfurt.

 
www.angelikanebel.de 

Angelika Nebel. Foto: privat

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Erinnerung an Wolf Rosenberg

„Das macht aber nichts“

Sein Vater war ein jüdischer Hutfabrikant in Dresden. Nach dessen Tod kam Wolf Rosenberg zum Großvater, der ihm eine musikalische Ausbildung ermöglichte. Nach dem Studium der Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte bekam er Kompositionsunterricht bei Stefan Wolpe und nahm an Dirigierkursen bei Hermann Scherchen teil. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Musikjournalist. Mit seinen Kritiken und Analysen für Presse und Rundfunk wurde er einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Anlässlich seines 110. Geburtstages erinnert sich die Pianistin Angelika Nebel an den großartigen Musikvermittler.