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Sütter, Heike

Doppelstudium der Betriebswirtschaftslehre und Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 
Sie ist seit rund 20 Jahren im Ökosystem Kunst tätig, das sie aus der Perspektive von Unternehmen, Kulturinstitutionen und Künstler*innenateliers kennt. Mit ihrem Büro contemporary art projects entwickelt und managt sie schwerpunktmäßig Projekte im Bereich Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum. 
Inhaltlich begeistert sie sich für Positionen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie und geht der Frage nach, wie sich Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen ergänzen und befruchten können. Sie schreibt und redet regelmäßig über zeitgenössische Kunst im interdisziplinären Kontext, organisiert Talks und unterrichtet gelegentlich in praxisorientierten Formaten.  

Heike Sütter. Foto: Privat

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Einführung zur Ausstellung von Jonas Englert in der Galerie Anita Beckers

Was wissen wir von der Zeit?

In den Werken der Ausstellung „ce qui nous hante“ stellt Jonas Englert die Zeit nicht nur dar, sondern lässt sie sinnlich nachempfinden. Durch langsame oder wechselnde Bildfolgen, Licht- und Materialrhythmen sowie Schichtungen entsteht eine innere Dauer, verdichten sich Gegenwart, Vergangenheit und mögliche Zukünfte zu einem kollektiven Bildgedächtnis. Die Arbeiten machen Zeit zur erfahrbaren Dimension von Sehen, Hören, Oberfläche und Material. Mit der nachfolgenden Rede führte Heike Sütter bei der Ausstellungseröffnung in Jonas Englerts künstlerische „Auseinandersetzung mit dem Vergehen und Überlagern von Zeitschichten“ ein.