
„Alles um mich herum war sehr gedämpft.“
Out of Order erzählt vom Verschwimmen der Grenzen zwischen Realität und fragiler Innenwelt. Auf der Suche nach der eigenen Wahrnehmung und Identität gerät die Protagonistin zunehmend in einen Zustand der Unsicherheit, in dem vertraute Ordnungen und Kontrollmechanismen brüchig werden. Was als funktionierender Alltag beginnt, verliert schrittweise an Stabilität. Wahrnehmungen verschieben sich, zeitliche Bezüge lösen sich auf, und das eigene Erleben entzieht sich eindeutiger Deutung. In dieser Schwebe wird Orientierung prekär, während die Wirklichkeit ihre Verlässlichkeit einbüßt.