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Dröll, Emil

Emil Dröll ist freier Journalist mit Schwerpunkt Musik und Kultur. In seinen Texten widmet er sich kulturellen Themen im Raum Darmstadt und Umgebung sowie musikalischen Kritiken rund um Gitarrenmusik und popkulturelle Musikstücke unterschiedlichster Ausprägung. Sein Interesse gilt dabei sowohl aktuellen Entwicklungen als auch ihren ästhetischen, gesellschaftlichen und historischen Zusammenhängen.

Emil Dröll. Foto: Privat

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Emil Dröll über drei Darmstädter Literaten: Alex Dreppec, PH Gruner und Tom Wolff

Sprachwitz trifft auf Gegenwartsdiagnose

„Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied! Ein leidig Lied!“ schimpft Brander in Auerbachs Keller, der sich in Goethes Faust befindet. Und tatsächlich scheint ein emphatischer poetischer Anspruch mit einem emphatischen politischen Ausdrucksbedürfnis zu kollidieren. Dennoch setzt sich die Reihe der Versuche fort, beides wirkungsmächtig miteinander zu versöhnen. Drei Autoren haben sich zusammengetan, um mit Gedichten, Kurz- und andere Texten ein Buch zu füllen, das auch solche Versuche beherbergt. Emil Dröll hat es gelesen.

„Praxis für Kunst und Politik“ in Darmstadt

Sand fürs Getriebe der Demokratie

Die politische Kunst haben wir etwas aus den Augen verloren. Was in den siebziger Jahren noch auf Litfaßsäulen, wie etwa Klaus Staecks „Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“, die Öffentlichkeit erreichte, findet heute in Galerien sein Refugium. Die beiden Künstler PH Gruner und EL EGO stellen ihre Objekte in der Darmstädter Farbraum Art Gallery aus, und Emil Dröll hat sie besucht.