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Ibn Battuta, A. Muhammad

Abū 'Abdallāh Muhammad Ibn Battūta
Geboren am 24. Februar 1304 in Tanger, gestorben 1368 oder 1377 in Marokko. Rechtsgelehrter und Autor des Reiseberichts „Geschenk für diejenigen, welche die Wunder von Städten und den Zauber des Reisens betrachten“, kurz: „Die Reise“. Das Buch handelt von einer Pilgerreise nach Mekka, die der 21-jährige unternahm. Anschließend bereiste er die gesamte islamische Welt und gelangte bis nach China. Nach seiner Rückkehr lebte er noch 22 Jahre in Marokko.

Ibn Battuta. Skizze aus dem Buch „Sayr mulhimah: min al-Sharq wa-al-Gharb“, das in Ägypten veröffentlicht wurde. Foto: wikimedia commons

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Reisen ans Ende der Welt

Die Chinesen sind Heiden

Ibn Battuta (1304–1368/77) war ein berberischer Rechtsgelehrter und Weltreisender, der mit 21 Jahren beschloss, nach Mekka zu pilgern, dann aber weiterzog nach Mesopotamien, Indien und China. Kein Land ist sicherer als China, befand Ibn Battuta. Datenabgleich und Personenüberwachung praktizierten die Chinesen schon im Mittelalter. Aus seinem Reisebericht hat Clair Lüdenbach zwei Auszüge gewählt.