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Honneth, Andreas

Andreas Honneth, geboren in Boppard, hat in Marburg, Berlin, St. Louis und Hannover Philosophie, Komparatistik und Religionswissenschaft studiert. 1974 Gründung die Art-Faktory „Dingsda Productions“ mit Ingrid Bach für die Malerei der neuen Wilden, Punk, Theorie und Super-Acht-Produktionen. Seit den Achzigern Kunstkritiker und Kurator. 1998 erschien seine Dissertation „Das Paradox des Augenblicks. Zarathustra's Vorrede und Nietzsches Theorem der ewigen Wiederkunft des Gleichen“. Ab 2002 Video-Dokumentationen. Honneth lebt mit der Künstlerin Ingrid Honneth in Bad Soden, wo sie seit 2015 den „Taunus Art Club“ als Verein für Literatur, Kunst und Kritik leiten.

Andreas Honneth

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Salut! Wim Wenders

Anachronistisches, Peripheres und Wesentliches

Das Zusammenspiel von Technik und Ästhetik hat die Künste immer vorangetrieben – zu sich selbst. Und es gibt Künstler wie den Regisseur Wim Wenders, die daraus ihre Visionen, konkret: ihre Bild- und Klangsprache in nie vorher dagewesener Weise beziehen. Dabei ist es unerheblich, ob das ein Etikett wie „radikal-romantisch“ oder „abseitig-mystisch“ bekommt. Anlässlich einer umfassenden Ausstellung zum Werk Wim Wenders‘ im Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt, den Music-Lectures in der Alten Oper und dem Wenders-Buch „Wesentliches“ hat Andreas Honneth „lose Gedanken“ aufgezeichnet.