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Diallo, Aïcha

Aïcha Diallo ist Kuratorin, Redakteurin und Stadtforscherin. Derzeit schließt sie ihre Promotion im Bereich Urban Studies and Planning an der University of Sheffield (Emerging Urban Inequalities) ab, in der sie kulturelle Infrastrukturen und urbane Ungleichheit in Dakar erforscht. Während der Promotion war sie Mitglied des Beyond Inhabitation Lab und hat in wissenschaftlichen Zeitschriften wie Public Culture und Cultural Anthropology publiziert. 
 Sie war Teil des Gründungsteams des Online-Kunstmagazins Contemporary And (C&) und dort als Managing Editor tätig. Zu ihrem beruflichen Hintergrund gehören Arbeiten mit Chimurenga in Kapstadt, dem Aperture Magazine sowie die Mitherausgeberschaft des dreisprachigen Sammelbands Untie to Tie: Koloniale Fragmente im Schulkontext (bpb Bonn, 2021/2022).

Aïcha Diallo. © Dekoloniale Festival 2023_Damian Charles.

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Aïcha Diallo im Gespräch mit Cornelia Wilß

Vom Erbe des Exils zum Wissen der Stadt

Die Kulturwissenschaftlerin Aïcha Diallo forscht in Sheffield zu urbaner Ungleichheit und kreativer Stadtpolitik in Dakar, Senegal. Ausgehend von den interdisziplinären Theorien des Southern Urbanism und der Black Geographies untersucht sie, wie Städte gemacht, erinnert und imaginiert werden – und rückt mit „Refuge as Method“ lokale Praktiken als eigenständige Wissensformen in den Fokus. Trauma, Widerstand und Heilung können sich an vielen Orten verankern und – wie die Sängerin Miriam Makeba zeigt – auch in der Stimme niederlegen. Ein Gespräch über Diallos Forschungen führte Cornelia Wilß.