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Tom Schulz, geboren in der Oberlausitz, wuchs in der DDR auf – in Ost-Berlin. Erfahrungen von Landschaft, Politik und Alltag haben sich dort früh eingeschrieben und prägen sein Schreiben bis heute. Sein Gedichtband geht diesen Einschreibungen nach: Er verbindet individuelle Erinnerung mit deutscher Geschichte, DDR-Kindheit mit literarischem Gedächtnis, körperliche Erkrankung mit historischer Erfahrung. Erinnerung erscheint dabei als Stoff – als etwas, das sich ablagert, wirkt und bleibt. „Salz und Erinnern“ ist ein Buch, weiß Alexandru Bulucz, in dem Zeit-, Körper- und Familiengeschichte in einem gemeinsamen Material zusammenfinden: im Salz.
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