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Gespräche zu Rassismus, rechter Gewalt und Solidarität in den 1990er Jahren

Brandenburger Baseballschlägerjahre


Aktionsbuendnis-Brandenburg

Mit dem Fall der Mauer 1989 ging ein massiver Anstieg von rechter und rassistischer Gewalt einher. Täglich entlud sich der nationalistische und rassistische Hass; vor allem gegen Geflüchtete, ehemalige Vertragsarbeiter:innen, vermeintliche Linke, Punks, Langhaarige, Wohnungslose, Menschen mit Behinderung. 

 

Sie alle liefen Gefahr im öffentlichen Raum, aber auch im Privaten körperlich attackiert zu werden. Politik und Behörden verharmlosten die Angriffe, weite Teile der Bevölkerung schauten weg. In dieser Zeit galt: Wer sich der rechten Hegemonie nicht anpasste oder nicht dazu gehörte, wurde angefeindet, bedroht, gejagt, verprügelt oder gar ermordet. Ortsnamen wie Eberswalde, Trebbin, Cottbus oder Guben stehen für unfassbare Gewalttaten und sind im kollektiven Gedächtnis geblieben.

Es war nicht leicht, sich der rechten Dominanz im Land entgegenzustellen. Doch es gab mutige Menschen, die nicht schwiegen – Angegriffene die das Wort erhoben und solidarische Menschen, die gegen die grassierende rechte Gewalt protestierten. Sie kommen in unserem Podcast zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen mit Rassismus, rechter Gewalt und Solidarität in Brandenburg zwischen dem Ende der DDR und der Jahrtausendwende.

Der Podcast ist ein Gemeinschaftsprojekt von Aktionsbündnis Brandenburg und Opferperspektive.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen!

Die Folgen sind auch zu finden auf der Website des Aktionsbündnis Brandenburg und überall, wo es Podcasts gibt, u.a. bei Spotify, iTunes, fyyd, Deezer.

 

 

Podcast:

Aktionsbuendnis
Brandenburg

Erstellungsdatum: 01.09.2026