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150 Jahre Paula Modersohn-Becker in Bremen

Becoming Paula


Paula Modersohn-Becker, Brustbild eines Mädchens in der Sonne vor weiter Landschaft, 1897, Privatsammlung © Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen

Das Paula Modersohn-Becker Museum, das zusammen mit der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung die weltweit umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke besitzt, nimmt den 150. Geburtstag seiner Namensgeberin zum Anlass für die große Sonderausstellung „Becoming Paula.
London / Berlin / Worpswede / Paris.“

 

Wie wurde aus Paula Becker die Künstlerin Paula Modersohn-Becker - und letztlich die Kunstfigur "Paula" eine Projektionsfläche, die in Literatur, Film und Kunst breit rezipiert wird? Mit rund 70 Gemälden und Papierarbeiten aus Museumssammlungen, der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung und Privatbesitz bietet die Ausstellung BECOMING PAULA einen seltenen Einblick in die Facetten dieser einzigartigen Künstlerinnenbiografie. Sie folgt der Malerin entlang ihrer wichtigsten Studienorte und zeigt, wie sie schon in ihrer Ausbildung ihren eigenen, freien und selbstständigen künstlerischen Weg ging. 


Paula Modersohn-Becker, Stillleben mit Milchsatte, 1905 Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen © Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen

 

Paula Modersohn-Becker ist heute weltberühmt und wird gefeiert als "Pionierin der Moderne" als "Deutschlands Picasso" (FAZ 2007) und "trailblazing artist"/"wegweisende Künstlerin" (The New York Times 2024). Doch wie kam es dazu, dass diese junge Frau, 1876 in dresden geboren und zu Beginn des 20. jahrhunderts in Bremen, London, Berlin, Worpswede und vor allem Paris künstlerisch sozialisiert, eine der international erfolgreichsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts werden konnte? Die Ausstellung BECOMING PAULA geht dieser Frage nach und zeigt wie aus Paula Becker die Künstlerin Paula Modersohn-Becker wurde und letztlich die Kunstfigur "Paula". Dafür erläutert die Ausstellung Paula Modersohn-Beckers persönliches und professionelles Netzwerk mit Porträts u.a. von Clara Rilke-Westhoff, Rainer Maria Rilke, Martha Vogeler, Lee Hoetger oder der Schwester Herma. Ein weiterer Raum zeigt Studienarbeiten und frühe Werke, entstanden in London und Berlin zwischen 1892 und 1899. Das kaum bekannte und gewürdigte Frühwerk ist eine Entdeckung: So hat man Paula Modersohn-Becker bislang nicht gesehen. Dank Leihgaben aus verschiedenen Privatsammlungen kann erstmals eindrücklich ihre eigenständige künstlerische Entwicklung veranschaulicht werden, die sich parallel zu ihrer Ausbildung vollzog. 


Paula Modersohn-Becker, Liegende Mutter und Kind II, 1906, Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen © Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen

 

 

 

 

 

Paula Modersohn-Becker Museum
Ludwig Roselius Museum

Böttcherstraße 6-10
28195 Bremen

8. Februar – 13. September 2026

Erstellungsdatum: 26.04.2026