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Dokumentarisches Figurentheater Berlin

»Irgendetwas ist mit ihm anders«, dachte ich, als mein neuer Vater Helmut in mein Leben trat. Verheimlicht er etwas? Ich beobachtete ihn und suchte nach Hinweisen. Helmut war hilfsbereit, aber irgendwie kam ich nicht an ihn heran. Erst nach Maueröffnung und Zugang zu den Stasi‑Archiven wurde sein Geheimnis sichtbar.
Seine Akte, beschützt von einem kessen, vorlauten Wesen, das hinter Staub und Spinnweben hervor kicherte, entlüftete das Verborgene. Helmut hatte Menschen geholfen, vom Osten in den Westen zu fliehen; dafür wurde er im Osten inhaftiert.
Ein Stück über Mut und Angst, Zwänge und Sehnsüchte und dem Ringen zwischen Reden und Schweigen, zwischen heimlichem Lachen und dem Gewicht der Erinnerung.
Spiel | Performance: Ute Kahmann
Regie: Raman Zaya
Ausstattung: Halina Kratochwil
Puppenbau: Judith Mähler
Komposition: Rike Schuberty
Dramaturgische Beratung: Lorenz Hippe
Grafik: Hilka Dirks
Bühnenbau: Ralf Klimek
Theaterpädagogik: Franziska Burnay Pereira
Lichtdesign: Werner Wallner
In Kooperation mit Schaubude Berlin
Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur
Erstellungsdatum: 07.06.2026