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Friedman in der Oper

Fremdsein


Michel Friedman. Foto: Robert Schittko

Im Dialog mit renommierten Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft befragt der Publizist Michel Friedman Opernstoffe auf ihren Bezug zu unserer Lebensrealität. Seit ihrem Bestehen 2023/24 stand bzw. steht die Reihe Friedman in der Oper auch in dieser Saison auf dem Programm und knüpft jeweils an ein Werk aus dem Spielplan der Oper Frankfurt an.

Die erste Veranstaltung dieser Spielzeit widmet sich anlässlich der Frankfurter Neuproduktion des Werkes Benjamin Brittens Peter Grimes unter dem Motto FREMDSEIN. Als Gesprächspartner Friedmans konnte Franz Müntefering gewonnen werden, langjähriger Bundestagsabgeordneter, früherer SPD-Vorsitzender, Minister in mehreren Kabinetten und ehemaliger Vizekanzler, Mit seiner Oper Peter Grimes hat Benjamin Britten das bewegende Porträt eines Außenseiters geschaffen, der von der Kleinstadtgemeinde, in der er lebt, zum Sündenbock gemacht wird. Mit sich selbst überkreuz, bleibt der unglückliche Fischer immer ein argwöhnisch beäugter Sonderling und damit letztlich ein Fremder im eigenen Leben, dem er schlussendlich ein Ende setzt, indem er ein Grab in den Wellen des Ozeans sucht.


Franz Müntefering. Foto: Arne Poehnert

Die Serie wird auch in der Spielzeit 2025/26 im Programm der Oper Frankfurt weitergeführt. Dann werden neben weiteren Gästen der Sänger und Musiker (u.a. Die Prinzen) Sebastian Krumbiegel (21. Oktober 2025) sowie Andreas Voßkuhle (19. Mai 2026), seit 1999 Professor und Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und von 2008 bis 2020 Richter am Bundesverfassungsgericht bei Michel Friedman zu Gast sein.

Dienstag, dem 16. September 2025

19 Uhr im Opernhaus 

Oper Frankfurt am Main

Untermainanlage 11
60311 Frankfurt am Main

Erstellungsdatum: 08.09.2025