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Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung der Nazis in Offenbach

Geschichtsabdrucke. Antifaschistische Orte in Offenbach. Buchvorstellung und Gespräch. Am 22. Mai 1933 fand auf dem Schlossplatz in Offenbach eine öffentliche Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten statt. Unterstützt wurde sie von Schüler_innen und Lehrenden der Technischen Lehranstalten, der Vorgängerinstitution der HfG.
Um diese Verfehlung nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und sich kritisch mit aktuellen rückwärtsgewandten, rechten und faschistischen Tendenzen auseinanderzusetzen, engagiert sich die Ag Politics day an der HfG.
Zum Jahrestag der Bücherverbrennung wird am 22. Mai 2026 in der BOK Galerie Offenbach die Publikation »Geschichtsabdrucke. Antifaschistische Orte in Offenbach« vorgestellt.
Das Gemeinschaftsprojekt von Lehrenden und Studierenden der HfG versammelt verschiedene Beiträge, die aus einem gemeinsamen Workshop mit der Geschichtswerkstatt Offenbach, deren antifaschistischen Stadtrundgängen sowie dem STADTSTEMPEL-Projekt von studio pari-pari (Marina Kampka und Lena Schrieb) entstanden sind.

Im Rahmen der Buchvorstellung findet ein Gespräch mit der Historikerin Andrea C. Hansert, dem Gestalter Simon Wahlers vom Bündnis Verlage gegen Rechts und der Kunstpädagogin Nanna Lüth statt. Sie haben jeweils einen Beitrag für die Publikation verfasst und richten darin den Blick ausgehend vom historischen Kontext auf Kunsthochschulen als diskursive Verhandlungsorte sowie auf Fragen der Verantwortung von Gestaltung. Moderiert wird das Gespräch von Nina Wood. Die Studierenden des Seminars im Lehrgebiet Typografie/Type Design (Adrian Baczyk, Daria Kuzmina, Tasya Lokteva, Igor Tarasov und Mignon Vahl) stellen ihre gestalterischen Beiträge vor.
Das Projekt ist eine Initiative von Paula Schneider und Johanna Siebein aus der Ag Politics day.
Gefördert von der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, der HfG Offenbach sowie der Sonderförderung der Stadt Offenbach.
Erstellungsdatum: 13.05.2026