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Lesung Frankfurt am Main. Silke Scheuermann, Barbara Englert, Ilse Schneider-Lengyel

Gruppe 47 trifft Gegenwartslyrikerinnen


Foto: Alexander Paul Englert

Silke Scheuermann, Barbara Englert und Ilse Schneider-Lengyel stehen im Zentrum dieser literarischen Begegnung. In einer Wechsel-Lesung bringt Barbara Englert das Werk der lange übersehenen Ilse Schneider-Lengyel neu zur Sprache. Als Mitbegründerin der Gruppe 47 war Schneider-Lengyel einst Teil des literarischen Aufbruchs – und blieb doch im Schatten ihrer männlichen Kollegen.

 

Im direkten Wechsel treten diese Texte in Resonanz mit der Gegenwart: Die vielfach ausgezeichnete Autorin Silke Scheuermann antwortet mit eigenen Gedichten und Prosatexten. So entsteht ein lebendiger Dialog über Zeiten hinweg – ein literarisches Echo, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ein literarisches Gespräch über Sichtbarkeit, Erinnerung und weibliches Schreiben.

Die Schriftstellerin Silke Scheuermann lebt in Frankfurt am Main. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Romane erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, darunter ein Stipendium der Villa Massimo sowie den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt wurde sie mit dem Bertolt-Brecht-Preis 2016, dem Robert-Gernhardt-Preis 2016 und dem Georg-Christoph-Lichtenbergpreis 2017 ausgezeichnet. Sie veröffentlicht Lyrik und Prosa, darunter 2005 den Erzählungsband „Reiche Mädchen”, 2007 den Roman „Die Stunde zwischen Hund und Wolf”, 2010 das Kinderbuch „Emma James und die Zukunft der Schmetterlinge” sowie die Romane „Shanghai Performance” (2011), „Die Häuser der anderen” (2012) und „Wovon wir lebten” (2016). 2018 hatte sie die Frankfurter Poetikdozentur inne.

Denkbar

Spohrstr. 46a
60318 Frankfurt am Main

20. Mai 2026

19:00 Uhr

Erstellungsdatum: 03.05.2026