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Textland Literaturfest 2026 in Darmstadt

Hoffnung in bewegten Zeiten


Textland

Am Samstag, 7. November gastiert das Literaturfest Textland erstmals in Darmstadt. Von 15 bis 21 Uhr laden herausragende Autorinnen und Autoren dazu ein, Hoffnung in einer krisengeschüttelten Welt neu zu entdecken: als Widerstand gegen Gewalt und Verzweiflung, als ethische Haltung und als Kraft der Liebe.

 

Den Auftakt macht die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel mit Vom Herzasthma des Exils. Sie erzählt von Flucht, Heimatverlust, der Sehnsucht nach einem Neubeginn und von Hoffnung als Selbstbehauptung. Das Gespräch moderiert die Literaturkritikerin Beate Tröger. 

Anschließend liest die kurdisch-deutsche Autorin Karosh Taha aus Gulistan, ihrem für den Deutschen Buchpreis 2026 nominierten Roman über Verfolgung, Liebe und unbeugsamen Widerstand. Im Gespräch mit der Moderatorin Shirin Sojitrawalla geht es um das Erzählen als Hoffnungskraft angesichts von Gewalt und Ohnmacht.

Unter dem Titel Hoffnung als ethische Haltung sprechen die Merck-Preisträger:innen Ilma Rakusa und Helmut Böttiger mit dem Lyriker und Literaturkritiker Alexandru Bulucz über die Verantwortung der Literatur in Zeiten politischer Umbrüche. 

Danach stellt die ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominierte Autorin Dana Vowinckel ihren Roman Anton und Alma vor. Im Gespräch mit dem Schriftsteller Daniel Schreiber geht es um Liebe als Hoffnungsraum in einer zunehmend polarisierten Welt.

Über ihre literarische Arbeit und über Hoffnung im Wartesaal des Exils spricht Maryam Kishawarz, aktuelle Elsbeth-Wolffheim-Stipendiatin der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des PEN Deutschland. Vorgestellt wird die afghanische Autorin von Astrid Vehstedt, Vizepräsidentin des PEN Deutschland.

Zum Abschluss liest Daniel Schreiber aus seinem Buch Liebe! Ein Aufruf und spricht mit Leon Joskowitz über Hoffnung als Motivation und die Frage, was uns in schwierigen Zeiten miteinander verbindet.

 

KOOPERATIONSPARTNER: 
Evangelische Akademie Frankfurt, Literaturhaus Darmstadt, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Evangelisches Dekanat Wiesbaden, Stadt Oberursel, Kulturcafé Windrose, Kulturforum Hanau, medico international

FÖRDERER | SPONSOREN: 
Textland 2026: Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Kulturamt der Stadt Frankfurt, Sparda-Bank Hessen
Zusätzlich: Förderung Darmstadt: Merck, Wissenschaftsstadt Darmstadt

 

 

 

Literaturhaus Darmstadt

Kasinostraße 3
64293 Darmstadt

Samstag, 7. November 2026
15:00–21:00 Uhr 

Programmheft Darmstadt
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Karten an der Tageskasse erhältlich.

Erstellungsdatum: 20.10.2026