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LiteraturLounge im Haus am Dom Frankfurt am Main mit Monika Maron

Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig


Monika Maron. Foto: Jonas Maron

Geistreich, hellsichtig und höchst unterhaltsam: Monika Marons jetzt erstmals veröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1980 bis 2021 geben unerwartet tiefe Einblicke in das Leben einer großen Schriftstellerin. In der DDR war Monika Maron eine Gefangene von Zensur und kultureller Willkür. 

 

Es gelang ihr aber, auch schon vor ihrer Ausreise im Jahr 1988, immer wieder zu entfliehen: nach London, New York und Rom. 

Als Reisende zwischen den Systemen und Kontinenten wirft Monika Maron ihren ganz eigenen Blick auf die Welt, der die Lektüre ihrer Aufzeichnungen, die von Träumen und Zweifeln, von Künstlern und Kämpfen erzählen, zu einem einzigartigen und unvergesslichen Ereignis macht.
Monika Maron, geb. 1941 in Berlin, ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit zahlreichen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017). 

Monika Maron „Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“ 
Tagebücher 1980-2021 | Mit unbekannten von Monika Maron in
London und New York gemachten Fotos | Ein publizistisches Ereignis!
Moderation: Jürgen Kaube (FAZ)

Nächste LiteraturLounge: 
2. August, Alexander Häusser „Kurze Tage des Glücks“

 

 

 

 

Haus am Dom

Domplatz 3
Frankfurt am Main

Sonntag, 5. Juli 2026
11.00 Uhr

Erstellungsdatum: 26.06.2026