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Ausstellung Leonora Carrington im Musée du Luxembourg Paris

Leonora Carrington


© 2026 Estate of Leonora Carrington-ADAGP, Paris Leonora Carrington "Dando de comer a una mesa", 1959

Als avantgardistische Künstlerin, Feministin und Umweltschützerin, als Frau, Mutter, Migrantin, von psychischen Erkrankungen betroffene und sich ständig weiterentwickelnde Suchende hinterließ Leonora Carrington ein ebenso außergewöhnliches wie radikales Vermächtnis. 1917 in  England, geboren, hat sich Leonora Carrington durch Reisen geprägt, seien sie innerer oder äußerer Natur.

 

Von Florenz nach Paris, von Südfrankreich nach Spanien bis hin nach Mexiko, wo sie zu einer Kultfigur wurde, hat ihr außergewöhnlicher Lebensweg ein Werk hervorgebracht, das an der Schnittstelle von Surrealismus, Mythologie und Esoterik steht.

Diese Ausstellung, die 126 Werke umfasst, ist die erste große Ausstellung in Frankreich, die ausschließlich dem Werk von Carrington gewidmet ist. Sie präsentiert Carrington als eine „Vitruvianische Frau“: eine Gesamtkünstlerin, die ein Vorbild in Sachen Harmonie und Innovation darstellt. Ihre Kreationen verschmelzen Menschliches und Tierisches, Männliches und Weibliches und lassen eine Welt entstehen, in der sich Metamorphosen und Symbole gegenseitig ergänzen.


Leonora Carrington "Double Portrait (Self-Portrait with Max Ernst)", 1938 © Didier Plowy/GrandPalaisRmn

 

Anhand eines chronologischen und thematischen Ansatzes sowie einer noch nie dagewesenen Präsentation ihrer vielfältigen visionären Werke erkundet der Rundgang die wichtigsten Themen und Interessen der Künstlerin: die Entdeckung der klassischen italienischen Kunst in Florenz während ihrer Jugend, die Faszination für die Renaissance, ihre keltischen und postviktorianischen Wurzeln sowie ihre Auseinandersetzung mit dem Surrealismus während ihres Aufenthalts in Frankreich.


Leonora Carrington "Edwardian Hunt Breakfast", 1956 © 2026 Estate of Leonora Carrington-ADAGP, Paris/Peter Schälchli

 

Die Ausstellung beleuchtet somit das außergewöhnliche Vermächtnis dieser unermüdlichen Reisenden, die stets auf der Suche nach Selbsterkenntnis war.

Leonora Carrington, geboren 1917 in Clayton Green, Lanca­shire, England, entfloh früh dem großbürgerlichen Milieu. 1937 zog sie als junge Kunststudentin mit Max Ernst nach Paris, gehörte dort als Malerin und Schriftstellerin zur Gruppe der Surrealisten, floh im Krieg zunächst nach Spanien, dann in die USA und ließ sich schließlich in Mexiko nieder. Sie genießt einen bedeutenden Ruf als Malerin. Die Schriftstellerin wird seit einigen Jahren von neuem entdeckt als "Klassikerin" der phantastischen Literatur.

 

 

 

Musée du Luxembourg

19 Rue de Vaugirard
75006 Paris

18. 02. 2026

bis  19. 07. 2026 

Erstellungsdatum: 21.03.2026