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Gebetsbücher der Gräser geblättert,
herbem Zauber ganz hingegeben.
Schattenstill, scheu. Es stiehlt sich
später Herbst ein, hausse de tristesse.
Sonnenuntergänge verwelken in
Wolkennetzen gefangen, beerenrot.
Rare Krähenrufe plagiieren ergraute
Verse aus ferner Oberiuten-Werkstatt.
Licht, unstet. Luftströme, zerstreut.
Lust, allein Aquarell auf kahles Papier
zu tupfen, sediert per se im Duktus
dieser nebelig geneigten Sequenz.
Erstellungsdatum: 23.04.2026