MENU
Römerberggespräche. Wie geht es weiter, wenn der demokratische Liberalismus abgewählt wird

Gegen den Aufstieg autoritärer und populistischer Parteien hat national wie international bisher kein Mittel geholfen: Weder Brandmauern noch Anbiederung haben Wirkung gezeigt. Im Gegenteil – gerade die konservativen Parteien werden zwischen Kooperation und Imitation aufgerieben, während sich die Hoffnung, die Autoritären würden sich dabei entzaubern, nicht erfüllt hat.
Nun bereiten sich zahlreiche Institutionen und viele Menschen in Deutschland auf ein möglich scheinendes Szenario vor: die Regierungsübernahme einer Partei, die in Teilen als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird und deren Vertreter offen verfassungsfeindliche Positionen beziehen. Was geschieht, wenn sie in Regierungsverantwortung kommen und politische Macht übernehmen? Wie liefe ein solcher Prozess der Machtübergabe ab, welche Folgen hätte er für die Bundesrepublik – und wie kann die Gesellschaft darauf noch reagieren?
Die Römerberggespräche als Ort demokratischer Gesprächskultur und gesellschaftlicher Kontroverse wollen sich dieses Themas annehmen und ihm statt Fatalismus Anschauung und Diskussion entgegensetzen.
Moderation Barbara Pieroth und Cécile Schortmann
10:00 – Jens Bisky
Weimarer Verhältnisse – Was der Rückblick über die Gegenwart verrät
11:00 – Justus Bender
Etappensiege auf dem Weg nach 2033 – was will die AfD wirklich?
12:00 – Valentina Chiofalo und Uwe Volkmann
Last Exit Karlsruhe – lässt sich die Demokratie durch ein Verbotsverfahren retten?
13:00 – MITTAGSPAUSE
14:00 – Peter R. Neumann
Die Krise des Konservativismus
15:00 – Nina Kolleck und Anne Rabe
Was bleibt vom Schönen, Guten, Wahren? Bildung und Kultur in Zeiten ihrer politischen Vereinnahmung
16:00 – Olaf Sundermeyer
Über Leben in extremen Zeiten
17:00 – ENDE
Beitragsnavigation
24.10.2026
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Schauspiel Frankfurt
Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
Frankfurt am Main
Erstellungsdatum: 12.10.2026