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Maries Vermächtnis Filmvorführung, Podiumsgespräch, Stadtführung

Maries Vermächtnis


Marie Pfungst 1882 Bild © Dr.-Arthur-Pfungst-Stiftung

In der Bad Homburger Ottilienstraße befindet sich das „Marie-Pfungst-Heim“ als Wohnstift für bedürftige Seniorinnen. Die Geschichte der Frau hinter dieser Einrichtung erzählt der 30-minütige Dokumentarfilm von Ina Knobloch: Marie Eleonore Pfungst (1862–1943), Unternehmerin, Stifterin und Frauenrechtlerin. 

 

Es geht um das einstige Familienunternehmen Naxos-Union, das heutige Pro­duk­tionshaus Naxos sowie die Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung als Trägerin des Ma­rie Pfungst-Heimes. Seitenzweige führen ins Jüdische Mu­seum Frankfurt, auf die Insel Naxos und zum Ghetto Theresienstadt, wo Ma­rie Pfungst 1943 starb.
Es ist ein Film über eine außergewöhnlich kluge und engagierte Frau, die von den Nazis brutal enteignet und nach Theresienstadt in den Tod deportiert wurde. Ma­rie Pfungst war eine der bedeutendsten Unternehmerinnen und Stifterinnen des frü­hen 20. Jahrhunderts. Sie galt als „Engel“ ihrer Firma Naxos-Union, die sie vor 100 Jahren mit ihrer Mutter in eine Stiftung verwandelte und nach ih­rem ver­storbenen Bruder benannte.

Einführung
Angelika Rieber, Historikerin

Film „Maries Vermächtnis“

Im Gespräch:
Dr. Ina Knobloch, Filmemacherin
Maximilian Graeve, Dr. Arthur Pfungst-Stiftung
Moderation: Heike Zinke, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hochtaunus

 

 

Kurhaus Bad Homburg

Louisenstraße 69
61348 Bad Homburg vor der Höhe

Montag, 4. Mai 2026, 18 Uhr

Anmeldung: Maries Vermächtnis

Erstellungsdatum: 21.03.2026