MenuMENU

zurück

Jüdisches Leben in Deutschland

„Nie gefragt, nie erzählt“


Vom dem 3. bis 13. April 2025 sind ausgewählte Porträts aus dem Buch „Nie gefragt, nie erzählt“ von Hans Riebsamen und  Rafael Herlich für die Öffentlichkeit in den Römerhallen zu sehen. Ein Buch über die vielen Fragen, die nie gestellt oder nie beantwortet wurden. Viele Holocaust-Überlebende haben oft lange geschwiegen.

Sie wollten ihre Kinder nicht belasten, die Kinder ihrerseits wollten die Eltern schonen. Für das Buch »Nie gefragt – nie erzählt: Das vererbte Trauma in den Familien der Holocaust-Überlebenden« begibt sich Hans Riebsamen auf die Spuren des Traumas, das Holocaust-Überlebende und ihre Nachfahren erlitten haben: Wie hat sich das Trauma auf die Töchter, Söhne und Enkel ausgewirkt? Wie haben sie versucht, ein solches zu verarbeiten oder sich davon zu emanzipieren? Versammelt werden 31 eindringliche Porträts von jüdischen Familien, die aus Gesprächen mit Überlebenden und ihren Angehörigen der 2. und 3. Generation entstanden sind. Begleitet werden Riebsamens Texte von Fotos des Fotografen Rafael Herlich, der die Vielfalt des Judentums seit Jahrzehnten dokumentiert.

Hans Riebsamen war 33 Jahre lang Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z). Seine Themen waren Politik, Jüdisches Leben und Geschichte. Vor allem in Hessen und Frankfurt galt er als eine gewichtige journalistische Stimme. Und ist hier noch immer bestens vernetzt mit Politik, Kulturinstitutionen, Behörden und Vereinen.

Rafael Herlich gilt als der Chronist jüdischen Lebens in Deutschland. Seine Bilder sind immer wieder in Ausstellungen zu sehen, so etwa im Frankfurter Jüdischen Museum, aber auch im Hessischen Landtag und im Europäischen Parlament in Brüssel.

 

3. bis 13. April 2025 

Fotoausstellung in den Römerhallen

Römerhallen Frankfurt

Der Eintritt ist frei

Erstellungsdatum: 22.03.2025