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Frankfurt-Premiere in Anwesenheit von Regisseurin Ines Reinisch & Produzent Valentin Thurn

In der eisigen Welt der Antarktis und den rauen Wellen des Südlichen Ozeans untersucht eine internationale Gruppe von Wissenschaftler:innen, ob der größte Eisschild der Welt, die Ostantarktis, vom Abschmelzen bedroht ist. Die Folge wäre ein globaler Anstieg des Meeresspiegels um 52 Meter.
Der Schlüssel ihrer wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung der Polarstern. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich. SALZ UND WASSER bietet einen persönlichen Einblick in das, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt. Die begleitete Polarstern-Expedition wurde ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR.

In ihrem Film begleitet die Regisseurin eine hochspezialisierte Gruppe aus Forschenden gemeinsam mit der erfahrenen Schiffsbesatzung an Bord des legendären Forschungseisbrechers POLARSTERN zu einer herausfordernden Expedition. Sie wollen herausfinden, ob sich der stärkste Meeresstrom der Welt – der Antarktische Zirkumpolarstrom – aufgrund der globalen Klimaerwärmung südwärts verlagert und somit warmes Wasser die Ostantarktis erreicht …
SALZ UND WASSER ist dabei nicht nur eine filmische Expedition, sondern auch ein Plädoyer für Erkenntnis, Verantwortung – und das Staunen über die Verletzlichkeit unseres Planeten.
Seine Weltpremiere feierte der Dokumentarfilm beim diesjährigen „Blue Water Film Festival“ in San Diego, wo er in der Kategorie „Best Cinematography“ ausgezeichnet wurde. Die Deutschlandpremiere folgte beim „Filmfest Bremen“.
Darüber hinaus wurde SALZ UND WASSER auf dem „Cinemare Meeresfilmfestival“ in Kiel in der Kategorie „Science Communication“ prämiert.
Meter um Meter beißt sich der Forschungseisbrecher Polarstern durch das massive Eis der Ostantarktis. An Bord befinden sich die Schiffsbesatzung und die Wissenschaftler:innen, die hier in dieser schon fast unwirklichen Welt der Antarktis ihrer Arbeit nachgehen. Sie untersuchen die Zukunft des mächtigen Antarktischen Zirkumpolarstroms. Denn sollte sich dieser aufgrund der globalen Erwärmung südwärts verlagern, bringt er warmes Wasser an die Küste der Ostantarktis. Sollte die Ostantarktis komplett schmelzen, wäre ein globaler Meeresspiegelanstieg von bis zu 52 Metern die Folge. Der Schlüssel der wissenschaftlichen Arbeit liegt aber auch in der Erfahrung und dem Fachwissen der Schiffsbesatzung. Ohne sie wäre Forschung unter diesen extremen Bedingungen nicht möglich. Mit ihrem persönlichen Blick ermöglicht die Filmemacherin Ines Reinisch an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern ein Verständnis dafür, was eine Expedition wirklich bedeutet: ein hohes Maß an persönlichem Einsatz, Geduld, Mut, Verzicht und ein starkes Bewusstsein für die Verantwortung, die auf der Schiffscrew und der Wissenschaft liegt. Die begleitete Polarstern-Expedition wurde ausgerichtet vom Alfred-Wegener-Institut und dem GEOMAR.
WEITERE INFORMATIONEN ZUM FILM
REGIE: Ines Reinisch
KAMERA: Ines Reinisch
TON: Bianca Thielen
SCHNITT: Ines Reinisch, Nicole Schmeier, Kawe Vakil
MUSIK/KOMPOSITION: Sascha Blank
PRODUKTIONSLEITUNG: Alicia Humm, Laura-Johanne Zimmermann, Katharina Hoppe
TONMISCHUNG: Matthias Runge, Ines Reinisch
SOUND DESIGN: Ines Reinisch, Matthias Runge, Merrick Holz
REDAKTION: Katja Ferwagner (BR/ARTE), Sonja Scheider (BR/ARTE), Martin Kowalczyk (BR), Petra Felber (BR)
PRODUKTION: Valentin Thurn
IN KOPRODUKTION MIT: Bayerischer Rundfunk
IN ZUSAMMENARBEIT MIT: ARTE
GEFÖRDERT VON: Film- und Medienstiftung NRW
Deutscher Filmförderfonds (DFFF)
Hessen Film & Medien
EXPEDITIONSAUSRICHTER: Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), GEOMAR Helmholtz- Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Erstellungsdatum: 06.08.2026