MenuMENU

zurück

Ausstellung im Ökohaus Frankfurt am Main

Stadtgesichter


© Mechthild Veil

Frankfurt atmet in engen Straßen. Menschen strömen, verharren, verlieren sich im Dazwischen. Die Stadt wächst – nicht in die Weite, sondern in die Höhe, ragt auf, strebt, drängt nach oben, während unten die Blicke sinken. Hochhäuser schneiden den Himmel, Baukräne zeichnen flüchtige Linien in einen zerfledderten Horizont.

 

Wohin noch schauen? Manche schließen die Augen, als ließe sich die Stadt so zum Schweigen bringen. Andere wenden sich nach innen, in Räume ohne Fenster. Doch wer erkennt, was dort geschieht? Mechthild Veil folgt den Spuren dieser Fragen.  Kuratorin: Kirsten Sprang Walsh „Stadtgesichter“ – eine Annäherung in Bildern.


© Mechthild Veil

Mechthild Veil, 1944 in Königsberg (heute Kaliningrad) geboren, war nach dem Studium der Anglistik und Romanistik als Lehrerin in Deutschland und Frankreich tätig. 1984-1987 Aufbaustudium der Diplompädagogik an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfut/M, anschließend freie Referentin für Sozialrecht. Ab 1988 forschte sie in dem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Projekt zur „geschlechtsspezifischen Analyse des Rentenreformgesetzes“. Hierfür erhielt sie 1992 den Elisabeth-Selbert-Preis der Hessischen Landesregierung und promovierte zum Thema.
Ihre anschließende Tätigkeit als freischaffende Beraterin für Sozialpolitik übte sie in dem von ihr gegründeten Büro „Sozialpolitik & Geschlechterforschung“ in Frankfurt aus.
 
Ihre künstlerische Laufbahn begann Mechthild Veil in den 1980er Jahren. Sie beschäftigte sich intensiv mit Schwarzweiß Fotografie, später auch mit Malerei, Zeichnungen und v.a. mit Collagen. Sie experimentierte mit unterschiedlichen Materialien, auch eigenen Fotos und entdeckte für sich die Reißtechnik und die Ausdruckskraft von Linien in Malerei und Grafik. Künstlerische Ausbildung und Anregungen erhält Mechthild Veil von Julia Ovrutschski, Ewa Stefanski und Dorothee Rocke.

Zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen in Frankfurt, im Atelier Trigon, Atelier B46, Atelier Ewa Stefanski, in der Ärztepraxis im Ökohaus und in der Kunsthalle Kunst- und Kulturkreis (KuKuK) in Wettenberg/Gießen

Publikation:
Mechthild Veil, „Schnittstellen. Collagen – Malerei“ 2020, mit einem Nachwort von Renate Wiggershaus.

 

 

  

 

Ökohaus Frankfurt

Hausarztpraxis
Dr. med. Matthias Knaak
Dr. med. Kirsten Sprang-Walsh

Kasseler. Str. 1 A
60486 Frankfurt am Main

Vernissage am Sonntag
den 26.04.2026 um 11 Uhr 

 

Erstellungsdatum: 12.04.2026