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9. Tag der Poesie im Atelierhaus Vahle, Darmstadt

Vergehen


Juliane Jaeger, Triptychon R.R. Ölmalerei/Fotos und Kartencollage auf Holz 1990

Symposium, Vernissage und Konzert: Der 9. Tag der Poesie findet am Samstag, dem 21. März 2026, ab 14 Uhr mit Vorträgen statt sowie am Sonntag, dem 22. März 2026, mit einer Ausstellung und einem Konzert im Atelierhaus Vahle, Schumannstr. 11, 64287 Darmstadt. Er steht unter dem Motto Vergehen. Mit: Julianna Jaeger, Malerei, Mischtechnik und Ulrike Rothamel, Malerei.

 

 

Symposium am Samstag, den 21. März 2026

14.15 Uhr
Begrüßung
Dr. Hildegard Kurt, Berlin
Vom Sterben - die Welt will uns zärtlich, Impulsvortrag und Erfahrungsprozess
Dr. Winfried Weber, Darmstadt
Vom Vergehen und Bleiben - die leise Kunst des Loslassens, Vortrag

16 Uhr
Teepause

16.45 Uhr
Maria Kaplan, Darmstadt
Im Jetzt verweilen - der Tod gibt dem Leben erst Sinn Vortrag und aramäischer Gesang

18 Uhr
Schlussdiskussion

Vernissage mit Konzert am Sonntag, den 22. März 2026

11.30 Uhr
Vernissage der Ausstellung zum Thema „Vergehen“
Juliana Jäger, Darmstadt, Mischtechniken Ulrike Rothamel, Darmstadt, Malerei

17.00 Uhr
Konzert
Bernhard Zapp, Bonn, Cello
Martina Graf, Akademie für Tonkunst Darmstadt, Klavier

Konzertprogramm
J.S.Bach (1685-1750)
Heitor Villa-Lobos ( 1887 – 1959)
Leos Janácek (1854 – 1928)
Bernhard Zapp
Maurice Ravel (1875 – 1937) Camille Saint-Saens (1835 – 1921)
Martina Graf, Klavier Bernhard Zapp, Cello
Andante aus der Sonate für Viola da Gamba und Cembalo BWV 1028
Aus der Pequena - Suite ( 1913 ) Romancette - Melodia – Legendária
Märchen – Pohádka
Pause
Vergehen für Violoncello und Klavier (2026), Uraufführung
Kaddisch
Aus der Suite op. 16 Serenade - Scherzo
  
Dr. med. Winfried Weber — Praktizierender Arzt, mit langjähriger Erfahrung in psychosomatischer, funktioneller und Mainstream-Medizin. Begeisterung für integrative Ansätze und ganzheitliche Sicht- weisen. Befasst sich seit Jahren mit der wissenschaftlichen Deutung von Mythologie, Spiritualität und Bewusstseinsentwicklung. Sein Interesse für die Denkweisen in alten Medizinsystemen veranlasste ihn zu Reisen nach Indien, China, Mongolei, Mittelamerika und dem Amazonasbereich. Er ist Autor mehrerer Bücher.
Dr. Hildegard Kurt, Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin des und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. (und.Institut) in Berlin. Einst Pionierin in Sachen Kultur und Nachhaltigkeit, verbindet sie theoretisch wie auch in Praxisformaten das erweiterte Verständnis von Kunst – »jeder Mensch ist ein kreatives Wesen« (Beuys) – mit dem Paradigma Lebendigkeit.
Zu ihren Büchern zählen Wachsen! Über das Geistige in der Nachhaltigkeit, Mayer 2010, Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels (mit Shelley Sacks), thinkOya 2013 und Die neue Muse. Versuch über die Zukunftsfähigkeit, thinkOya 2017. www.und-institut.de, www.hildegard-kurt.de
Maria Kaplan ist Aramäerin und stammt aus einer Region an der Grenze zwischen der Türkei und Syrien. Ihr Weg begann weit entfernt von dem, was sie heute lebt: in der Frankfurter Bankenwelt im Investmentbereich. Ihre Eltern flohen 1980 aufgrund von Repressionen gegen ethnische Minderheiten nach Deutschland. Diese Geschichte von Verlust und Bewahrung hat sie tief geprägt.
2007 kam der Wendepunkt in einem Traum. Yeshua rief sie nach Jerusalem so klar und lebendig, als hätte er Ihre Seele an die Hand genommen. Einige Jahre später klingelte ihr Telefon und ein Mönch aus Jerusalem lud sie ein. Plötzlich wurde das Unsichtbare Wirklichkeit und sie wusste: Ich muss gehen.
In Jerusalem fand sie zurück zum Gesang ihrer Ahnen und damit zu einer Sprache, die nicht nur Worte trägt, sondern Erinnerung, Kraft und Gegenwärtigkeit. Seitdem ist ihre Stimme ihr Gebet, ein Klangraum, in dem Menschen still werden und sich selbst wieder spüren. Sie verwandelt die alten aramäischen Gesänge und schenkt ihnen ein neues hoffnungsvolles Gewand für diese Zeit.
Was einst als Traum begann, ist heute ihre Aufgabe: einen geistigen Impuls im Menschen wieder lebendig werden zu lassen.
Der aramäische Klang erinnert die Seele an ihr Zuhause.
Aramäische Frequenzen beziehen sich auf die einzigartigen Schwingungen, die durch die alt-aramäische Sprache und ihren Klang erzeugt werden. Diese Sprache, die eine der ältesten bekannten Sprachen der Welt ist und als die Sprache Jesu gilt, trägt eine spirituelle und energetische Tiefe in sich, die weit über die bloße Bedeutung von Wörtern hinausgeht.

 

 

 

Atelierhaus Vahle

Schumannstraße 11
64287 Darmstadt 

Symposium

21. März 2026 um 14:15 Uhr

Vernissage mit Konzert

22. März 2026 um 11:30 und 17 Uhr.

Erstellungsdatum: 16.03.2026