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Ein Dokumentarfilm von Eva Müller und Isabel Schneider mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen.

Was haben wir gelacht


Ausschnitt Filmplakat „Was haben wir gelacht“

In der Dokumentation blicken prägende Stimmen des deutschen Fernsehens auf die Unterhaltungslandschaft der 1990er- und frühen 2000er-Jahre zurück. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins erzählen von einer TV-Zeit, in der Frauen oft nur Nebenfiguren waren, als Zielscheibe von Witzen dienten oder als „nicht massentauglich“ galten. 

 

Die Dokumentation verbindet persönliche Erinnerungen mit Archivmaterial und zeichnet nach, wie stark das damalige Fernsehen gesellschaftliche Rollenbilder geprägt hat.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wer im deutschen Fernsehen überhaupt lustig sein durfte – und auf wessen Kosten gelacht wurde. Formate wie „Wetten, dass..?“, die „Harald Schmidt Show“ oder später „TV total“ bestimmten über Jahre den Humor einer ganzen Generation. Der Film untersucht, wie eng Unterhaltung, Macht und Gleichberechtigung miteinander verbunden sind. Dabei entsteht nicht nur ein nostalgischer Blick auf die TV-Geschichte, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit Sexismus, Medienbildern und dem Wandel der Comedy-Kultur.


 

 

 

Filmstart 16. Juli 2026

Erstellungsdatum: 14.07.2026