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Textland: Von Chișinău nach Kapstadt – Lyrik und ihre Übersetzung

Zentrum Wort


Buchmesse Frankfurt am Main

Textland – das ist ein Ort für Texte, ebenso wie für KonTexte und Diskurse: Barbara Englert und Stephan Wolf-Schönburg geben einen kurzen philosophischen Einblick in das Motto des diesjährigen Textland Literaturfests „Hoffnung“, das vom 31.10. bis 28.11.2026 in Frankfurt Rhein-Main stattfinden wird.

Die Lyriker und Übersetzer und langjährigen Textland-Begleiter Paul-Henri Campbell und Alexandru Bulucz sprechen darüber, wie ihre Übersetzertätigkeit aus dem Englischen (Koleka Putuma) resp. dem Rumänischen (Moni Stănilă) die eigene Dichtung befruchtet.

Koleka Putuma schreibt gegen ein Vergessen an, das sich Versöhnung nennt. Ihre Gedichte fragen, wem die Geschichte gehört, wem das Meer, wem der eigene Körper - und was von einem Glauben bleibt, der mit der Kolonisierung ins Land kam. Sie kommen von der Bühne her und behalten deren Mittel: Anrufung, Aufzählung, Widerrede.

Bei Moni Stănilă grundiert das Religiöse die Sprache selbst. Ihre kargen, liturgisch getönten Gedichte legen Fabriksiedlung und Gebet, Sowjeterbe und Heiligenlegende übereinander.

ZENTRUM WORT
Bühne für Literatur & Übersetzung

Das »Zentrum Wort« hat sich in den letzten drei Jahren als zentraler Treffpunkt für Gegenwartsliteratur und Übersetzung auf der Frankfurter Buchmesse etabliert. Auch 2026 geht es mit einem breit gefächerten und hochkarätigen, internationalen Bühnenprogramm an den Start – erstmals in der Publikums-Halle 5.0. Das Networking-Areal bietet wieder Raum für Gespräche und ist offen für die ganze Branche.

Als Bühne für das literarische Übersetzen lenkt das »Zentrum Wort« in zahlreichen Veranstaltungen den Blick auf die Qualität und die Unverzichtbarkeit menschlicher Übersetzungen in all ihrer Vielfalt. Die Möglichkeiten und Grenzen von KI sind ebenso Thema wie die geopolitischen Spannungsfelder, in denen Übersetzer:innen heute arbeiten – etwa beim Übersetzen aus dem Russischen und Chinesischen. Es geht um die Sichtbarkeit von Übersetzer:innen zwischen Feuilleton und BookTok, und eine Dead Translators Show erinnert an jene Stimmen, die Literatur über Sprachgrenzen hinweg geprägt haben.

Mit dabei sind: Bettina Abarbanell, Myriam Alfano, Maryam Aras, Shida Bazyar, Larissa Bender, Karin Betz, Yannic Han Biao Federer, Katharina Borchardt, Yevgeniy Breyger, Alexandru Bulucz, Clemens Böckmann, Paul-Henri Campbell, Justus Carl, George Demir, Daniela Dröscher, Heinz Drügh, Anna Eble, Julia Encke, Barbara Englert, Kaleb Erdmann, Ricarda Essrich, Lena Falkenhagen, Heide Franck, Heike Geißler, Vera Elisabeth Gerling, Joshua Groß, Sebastian Guggolz, Franziska Gänsler, Christian Hansen, Ina Hartwig, Franziska Hörner, Jayne-Ann Igel, Paul Ingendaay, Wolf Iro, Andreas Jandl, Sabrina Janesch, Elza Javakhishvili, Finn Job, Tobias Kiwitt, Patricia Klobusiczky, Mirko Kraetsch, Christiane Körner, Miku Sophie Kühmel, Son Lewandowski, Günter Leypoldt, Miedya Mahmod, Florian Malzacher, Henrieke Markert, Francesca Melandri, Freyja Melsted, Lisa Mensing, Stefan Moster, Leonie Nückell, Yade Yasemin Önder, Theresia Prammer, Anna Maria Praßler, Teresa Präauer, Eva Profousová, Sylvia Reinart, Julia Rosche, Kathrin Röggla, Judith Schalansky, Regina Schilling, Lea Schneider, Gaea Schoeters, Boris Schumatsky, Julia Schwenk, Melanie Sehgal, Lara Sielmann, Wiebke Stoldt, Karosh Taha, Beate Tröger, Arne Upmeier, Fariba Vafi, Oliver Vogel, Dana Vowinckel, Jan Wiele, Insa Wilke, Julia Wolf, KP Wolf, Ivna Žic u.v.a.

 

 

Buchmesse Frankfurt 2026

Zentrum Wort
Deutschland
Sonntag, 11. Okt. 2026
13:00 - 14:00

Halle 5.0 | C115

Erstellungsdatum: 01.10.2026