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Reginas Gäste. Regina Heidecke im Gespräch mit Michael Roth in Langen

Zonen der Angst


Regina Heidecke. Foto: Siegfried Heidecke

Regina Heidecke im Gespräch mit Michael Roth über sein Buch „Zonen der Angst“ – ein Titel wie für einen Krimi erdacht, einen Politkrimi, folgt man dem Autor und Politprofi Michael Roth. Sein Buch handelt von den verschiedenen Zonen der Angst, in die sich Menschen verirren, wenn sie Politik als Beruf betreiben. 

 

Und es handelt vom Ausstieg eines Politikers, der das nicht mehr aushielt, dessen alte Kindheitsängste mit Macht wiederkehrten, als er glaubte, alles im Griff zu haben. Michael Roth ist am Sonntag, 26. April, 17 Uhr, zu Gast bei der Journalistin Regina Heidecke in der Veranstaltungsreihe „Reginas Gäste“ in der Neuen Stadthalle Langen. Ein Leben für die Politik, das schwebte dem 17-jährigen Michael Roth vor, der sich aus schwierigsten familiären Verhältnissen buchstäblich in die parteipolitischen Sphären der SPD rettete. Nach dem Studium der Politik gelang ihm 1998 der direkte Sprung in den Bundestag. Von 2013 bis 2021 wurde er Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, und von 2014 bis 2021 auch der Beauftragte der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Anschließend leitete er bis zum Ende der Ampelkoalition, als Vorsitzender den Auswärtigen Ausschuss im Bundestag. Sein Traum von einer politischen Karriere als Minister mit einem eigenständigen Ressort wurde gegen alle Erwartungen, nicht nur der eigenen, nicht erfüllt.

Regina Heidecke hat in Frankfurt Soziologie, Germanistik und Philosophie studiert und war seit 1978 Redakteurin der Kulturredaktion beim Hessischen Rundfunk, von 2001 bis 2014 Schlussredakteurin der Sendung Kulturzeit bei 3sat. Als Filmemacherin realisierte sie für den Hessischen Rundfunk, arte und 3sat Feature und Porträts in den Bereichen Theater, Tanz und Ballett, aber auch Magazinbeiträge zu gesellschaftlichen und politischen Themen, sowie Reisefilme. Daneben war sie viele Jahre als Ballettkritikerin für HR2 tätig. Als Redakteurin bei Kulturzeit hat sie sich vermehrt den Themen Politik, Bildung, kritischer Journalismus, sowie Fragestellungen zum Islam und dem Nahen Osten zugewendet. Ganz besonders am Herzen lag ihr die Ausbildung und Betreuung von jungen Journalisten und Filmemachern aus Ländern wie dem Irak, Tunesien, Pakistan, Afghanistan in Kooperation mit ifa – Institut für Auslandsbeziehungen. In Workshops hat sie mit dem Goethe Institut in Syrien, mit dem IWPR – Institute for War and Peace Reporting im Nordirak, sowie mit dem SES – Senior Expert Service in Indonesien zusammengearbeitet. Seit 2015 ist Regina Heidecke freie Journalistin.

 

 

 

Neue Stadthalle Langen

Südliche Ringstraße 77
63225 Langen (Hessen)

 

26. APRIL 2026
17.00 UHR

Erstellungsdatum: 11.04.2026