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Kumm, Shirin

Shirin Kumm wurde in Teheran geboren und lebt seit den achtziger Jahren in Frankfurt am Main. 2001 gründete sie den Literaturclub der Frauen aus aller Welt. Seit dieser Zeit ist sie freie Autorin.

Veröffentlichungen u. a.: „Royadesara. Eine Verwirrung“, Roman (Frankfurt/M. 2003), „Der Blick hinab“, Roman (Frankfurt/M. 2007). Zusammen mit Hans-Ulrich Müller-Schwefe übersetzte sie Gedichte von Abbas Kiarostami aus dem Persischen: „In Begleitung des Windes“, mit einem Nachwort von Peter Handke (Frankfurt/M. 2004). 

Shirin Kumm. Foto: Privat

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Für und um Karl Schupp

Chronik der Trauer

Die Sehnsucht ist etwas, was einen am Leben hält, sagt die Autorin Shirin Kumm und schreibt über den Weg der Trauer. Es ist nicht das Gehen, das schmerzt – nicht das Sterben selbst –, sondern das Zurückbleiben, das Weiterleben in einer Welt, die plötzlich leer geworden ist. Wer das schon einmal erfahren hat, versteht diese Last. Dennoch, das Leben wird nach uns greifen und Goethe recht geben: „ … was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit“.

Gedicht von Shirin Kumm

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