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Kupfer, Traudl

Traudl Kupfer arbeitete nach einem Germanistik- und Anglistik-Studium an der Universität Erlangen-Nürnberg zunächst als Journalistin. Ihre Liebe zum Theater führte sie in den Kunst- und Kulturbereich. Dort war sie in den 1990er-Jahren als Produktionsleiterin im Mousonturm in Frankfurt/Main und als freie Kulturmanagerin in Berlin tätig. Seit Anfang der 2000er-Jahre ist sie als freie Lektorin und Autorin tätig. Zu ihren Publikationen gehören „Berlin 1945 – Trümmer und Neubeginn“, ein historisches Weihnachtsbuch („Das große Weihnachtsbuch“) sowie verschiedene Essays für die Bände „Essen ist Leben“ und „Das Geheimnis des Erfolgs“ der Brockhaus Themenreihe „Horizonte“. 

 Traudl Kupfer. Foto: Privat

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Eine Betrachtung

Als Frau allein im Wald

Mit der provokanten Frage „Mann oder Bär?“ zeigt Traudl Kupfer, wie tief das Misstrauen sitzt. Der Wald erscheint sicherer als das eigene Zuhause – das belegen Statistiken. Und wir wissen das nicht erst seit der mutigen Entscheidung von Gisèle Pelicot, ihren Prozess öffentlich zu machen und so einen erschütternden Einblick in die „Banalität“ der Täter zu geben. Also – alle Frauen raus aus dem Haus und rein in den Wald? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? „Es sind nicht alle Männer, aber es ist immer ein Mann.“