MenuMENU

zurück

Cohn-Bendit, Daniel

Daniel Cohn-Bendit, geboren am 4. April 1945, wurde zur Ikone des französischen Mai 1968 und prägte die 70er-Jahre als anti-autoritäre Autorität. Statt Berufsrevolutionär zu werden, arbeitete er u.a. als Buchhändler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Später trat er als Realo-Anführer bei den Grünen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in französischen wie deutschen Medien aktiv.

Daniel Cohn-Bendit. Foto: Alexander Paul Englert

Alle Beiträge

Auszug aus dem Buch

Erinnerungen eines Vaterlandslosen

Da kommt viel zusammen. Die Erfahrungen des Krieges, der Flucht, Gefangenschaft und Verfolgung der Eltern, die ihm, Dany Cohn-Bendit mitgegeben wurden, und die eigenen Erfahrungen als Staatenloser und jüdischer Linker in so unterschiedlichen Nachkriegsstaaten Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Als Dany, le rouge ist er in die Weltöffentlichkeit getreten, lebt seitdem ereignisreich und hat jetzt seine Erinnerungen veröffentlich, aus denen wir einen Auszug vorstellen.