MenuMENU

zurück

Bücker, Sebastian

Sebastian Bücker studierte Informatik und Technikphilosophie an der TU Darmstadt und untersucht in seinem Promotionsprojekt die Fähigkeiten von LLMs, normative Sprechakte wie z.B. das Versprechen in ihrem vollen Bedeutungsumfang zu verstehen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete er am Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart und am Philosophie Institut der TU Darmstadt. Von ihm erschien 2024 die Arbeit Über die Möglichkeit von Freiheit im Kalkül, welche Immanuel Kants Freiheitsbeweis der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und Kurt Gödels Unvollständigkeitsbeweisen auf analoge Linien ihrer Beweisführung hin untersucht. Zuletzt erschien der von ihm mit herausgegebene Themenband Trust, Responsibility, and Digital Governance. Der Band fragt, welche Fähigkeiten wir Menschen benötigen, um weiterhin in der digitalen Sphäre miteinander in Beziehungen zu stehen, die Vertrauen und verantwortliches Handeln ermöglichen.

Sebastian Bücker Foto: Privat

Alle Beiträge

Sebastian Bücker über KI-Sprachmodelle und Franz Kafka

Unsere künftigen Advokaten

Schon lange träumen Menschen davon, dass eine Maschine ihnen nicht nur die Arbeit abnimmt, sondern auch die Last des Denkens und Fühlens, wenn nicht gleich das ganze Menschsein. Doch wo Rettung naht, wächst auch die Gefahr. Noch spricht man in informierten Kreisen von der Charakterlosigkeit der KI, deren Sprachmodelle mehr zulassen, als die Polizei erlaubt, da keimt schon der begründete Verdacht, dass die Schöpfer des digitalen Kosmos ihre Intentionen mit einprogrammiert haben. Sebastian Bücker ist der Spur nachgegangen und hat erstaunliche Parallelen bei Franz Kafka gesichert.