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Zeizinger, Barbara

Barbara Zeizinger, lebt in Darmstadt, studierte Geschichte, Germanistik und Italienisch in Mannheim und Frankfurt. Sie schreibt Lyrik und Prosa. Redaktionsmitglied der Zeitschriften Bawülon und Matrix des Pop Verlages. Ihr Roman Am weißen Kanal wurde ins Italienische übersetzt. Mehrfache Stipendiatin des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Mitglied u. a. der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge, des Verbandes Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), des Pen Zentrums Deutschland und der südhessischen Autorengruppe POSEIDON. Letzte Veröffentlichungen: Weitwinkel nah, Lyrik 2013, Am weißen Kanal, Roman 2014 (Lungo il Canalbianco, Roman 2017, Apogeo Editore Adria, Italien), Wenn ich geblieben wäre, Lyrik 2017, Er nannte mich Klarinka, Roman 2018, Solange das Herz schlägt, Roman 2021, Schon morgen wird alles gewesen sein, Lyrik 2023, Leben in Etagen, Roman 2025. Alle Bücher im Pop Verlag Ludwigsburg.

Barbara Zeizinger. Foto: privat

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Barbara Zeizinger über Matthias Buth: Dichter-Jurist-Essayist

Die Welt im Fingerhut

Wie sicher er die große Geste ausführt! Der Dichter, der im Kleinen das Große aufspürt und dabei so nebenbei die Zeugen aus dem Gedächtnis der langen poetischen Tradition herbeiruft, der Jurist, geschult am Versmaß seiner Zunft, der auf der Einhaltung der Gesetze besteht und gegen Anmaßung anschreibt: Barbara Zeizinger porträtiert den Dichter-Juristen Matthias Buth, der kürzlich 75 Jahre alt geworden ist. Man muss sich ihn als einen rastlosen Menschen vorstellen.