Chefdigitalisierer fördern autokratische Tech-Oligarchie in Deutschland
Wehren wir uns!

Rechner können rechnen, aber nicht denken. Alle Vorgänge, auch KI und ChatGPT, die der Computer für uns durchführt, sind quantitativ. Und weil sie so ideenlos sind, sind sie gut zu missbrauchen. Begriffe wie „Digitalisierung“ und „Bürokratieabbau“, die auf den ersten Blick als harmlose Aufrufe zur Innovation erscheinen, dienen im Hintergrund dazu, Demokratie zu demontieren. In welchem Maße Tech-Oligarchen den politischen Diskurs beeinträchtigen und digitale Transformation auch in Europa vorantreiben, beschreibt in seinem zornigen Debattenbeitrag Martin Wimmer.


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Die Arbeit der beramí berufliche Integration e.V.
Aktiv für eine vielfältige Gesellschaft

Im hiesigen Arbeitsmarkt stoßen Menschen aus anderen Ländern auf allerlei Tücken. Neben unvertrauten Gepflogenheiten erweist sich die Anerkennung von Berufsabschlüssen und Qualifizierungen als große Barriere. Mit Beratungs- und Mentoring-Programmen unterstützt der Verein „beramí“ Zugewanderte, hierzulande beruflich Fuß zu fassen. Doris Stickler stellt das seit 35 Jahren aktive und mehrfach ausgezeichnete Kompetenzzentrum vor.


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Annegret Soltau – Werkschau
Radikale Selbstdarstellungen

Annegret Soltau hat allerhand mit sich angestellt. Denn ihren Körper vor allem hat sie als Objekt und Sujet ihrer künstlerischen Behandlungen und Dekonstruktionen verwendet, hat ihn mit Fäden verbunden und Fotos davon zerschnitten, zerrissen und mit Verwerfungen grob vernäht oder mit anderen Aufnahmen collagiert. Sie thematisiert Gewalt, Verletzlichkeit, Schwangerschaft, Familie und gehört zu den bedeutendsten feministischen Künstlerinnen. Marli Feldvoß hat die Eindrücke ihres Besuchs der Werkschau auf der Darmstädter Mathildenhöhe 2006 mit dem Titel „Annegret Soltau – ich selbst“ festgehalten.


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Christian Schloyers Gedichtband „Venus / Mars“
Auf frischgefiederten Straßen

Christian Schloyers Lyrik nimmt eine solitäre Stellung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ein. Es ist eine Experimentalpoesie par excellence. Das lyrische Ich bleibt wie im Vorgängerband JUMP ’N‘ RUN, in dem es um eine apokalyptische Menschheitsdämmerung als Folge technischen Fortschritts ging, ein Homo ludens, ein spielender Mensch. Nur als solches erträgt es auch im neuen Doppelband Mars-Venus den Populismus, das Patriarchat und den Leistungsfetisch seiner Welt sowie die Selbstzerstörung des Homo sapiens. Alexandru Bulucz hat die Neuerscheinung gelesen.


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Axel Dielmanns Kunsterzählung „Triz. Baumchronist“
Eine Wohnung – drei Welten

Es ist schwer genug, sich mit gewöhnlichen Mitmenschen zu verständigen. Wie soll das aber mit Autisten gehen, die eine besondere Wahrnehmung haben, deren Konsequenzen für uns andere kaum zu begreifen sind? Wie kann man da Kontakt aufnehmen oder gar sich austauschen? Axel Dielmann erzählt in seinem Buch „Triz. Baumchronist“ von einem Ehepaar, das einen Zugang zu seinem Sohn sucht. Ewart Reder hat sich eingelesen.


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Gedicht von
Matthias Buth

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Aufruf zur Kundgebung in Frankfurt
Wähl Liebe: Fünf vor Zwölf.

Wir blicken mit großer Sorge auf die kommende Bundestagswahl: Am Samstag, dem 15. Februar, um 11:55 Uhr auf dem Römerberg Frankfurt haben Sie die Möglichkeit, ein Teil der deutschlandweiten Aktion gegen Rechts anlässlich der Bundestagswahl zu sein.


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Als Service für die Leserinnen und Leser empfehlen wir eine individuelle Auswahl an bundesweiten Tipps aus Kunst, Literatur, Musik und Bühne.


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