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„So tief kann man nur auf dem Land schweigen. Worte zerplatzen auf der Oberfläche der Tage, in denen alles ausgespart wird, was sich nicht aussprechen lässt. Sie werden straff über die Dinge gezogen, hochgebogen wie Bohnenranken am Spalier.“: Es sind ungewöhnliche Sprachbilder, die Johanna Hansen anbietet, um die Eindrücke, die sie seit ihrer Kindheit bewahrt hat, zu vermitteln. Es ist ihr also in dem Maße um Genauigkeit zu tun, das ihre Schilderung vom Erwartbaren entfernt. Sie schlüpft in die Poesie. Elke Engelhardt hat Johanna Hansens „Schamrot“ gelesen.
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