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Jutta Roitsch über den Verlauf der Schülerproteste in Frankreich

Um ihre Zukunft betrogen

Jutta Roitsch


Paris Handy Foto

Fehlende Lehrkräfte, überfüllte Klassen und marode Schulgebäude treiben französische Gymnasiasten auf die Straße. Doch hinter der Wut über diese unhaltbaren Zustände steht mehr: die Angst vor einer Zukunft, in der soziale Herkunft und Wohnort über Bildungschancen entscheiden. Jutta Roitsch zeichnet den Verlauf der Schülerbewegung nach, die das republikanische Versprechen von Gleichheit und Aufstiegsmöglichkeiten infrage stellt und deren Anliegen im politischen Machtkampf unterzugehen droht.

 

„Die Schule hat unsere Republik aufgebaut, indem sie Vertrauen in Schüler und Lehrer setzt und sozialen Aufstieg erlaubt“. Für den 17jährigen Nicolas Boucaud-Bialchuk, der ein öffentliches Gymnasium in der Region Nantes besucht und kurz vor dem Abitur steht, ist dieses republikanische Versprechen in Gefahr. Die Jugendlichen in Crétail, Saint Denis oder Montreuil, den Vorstädten von Paris, und in dem deindustrialisierten Norden sähen sich um ihre Zukunft betrogen, schreibt er in einem Gastbeitrag in Le Monde (vom 6. Oktober) und begründet so die Schülerproteste, die Mitte September im Oberstufenzentrum Saint-Exupéry von Crétail begonnen haben. „Wir spielen nicht die Helden, wir wollen nur Akteure unserer Schulzeit sein, unserer Demokratie und unseres Lebens.“

Zwei Wochen nach dem Beginn des neuen Schuljahres entluden sich Enttäuschung und Wut über fehlende Lehrerinnen und Lehrer, viele Leerstunden im Ganztagsbetrieb von 8 bis 18 Uhr, überfüllte Klassen mit bis zu 35 Schülerinnen und Schülern, unhaltbare Zustände in den Toiletten und lange Schlangen bei der Essensausgabe. Die Jugendlichen filmten sich und ihren Schulalltag, mobilisierten im Netz bei Instagram oder Snapchat, riefen zum Streik auf, zogen aus der Schule auf die Straße und bauten Blockaden, schnell und massiv öffentlich unterstützt von lokalen Abgeordneten der „Insoumis“, der Partei des Jean-Luc Mélenchon, der im kommenden Jahr zum vierten Mal für die Präsidentschaft kandidiert.

 

Die Proteste gerieten schnell außer Kontrolle

Clemence Guetté und Louis Boyard, beide Mitglieder der Nationalversammlung, zeigten sich vor Ort unter den protestierenden Schülern, sagten ihre Unterstützung zu. Ihr Video verbreitete sich in Windeseile auf TikTok: 1,5 Millionen (Jugendliche?) sahen es. Noch prominenter mischte sich in Saint Denis (und am 6. Oktober in Paris) der Hoffnungsträger der „Unbeugsamen“, der Bürgermeister Bally Bagayoko, ein und stimmte mit den protestierenden Jugendlichen „Aux armes citoyens“, die Marseillaise, an. Auch wenn sich die jugendlichen Protestierer mehrheitlich gegen eine Instrumentalisierung durch die Partei wehren, so sind sie für Mélenchon doch das „Neue Frankreich“, das er massiv umwirbt.

Doch die Wucht, mit der sich der Protest von Crétail ausbereitete, die Banlieues im Norden von Paris erfasste und dann 459 Schulen vorerst lahmlegte, traf Politik und Gesellschaft in Frankreich völlig unvorbereitet: Eher war (wegen der hohen Spritpreise) mit dem Aufflammen der Bewegung der „„Gelbwesten“ gerechnet worden. Aber die Jugendlichen kurz vor dem Abitur? Und die Gewalt gegenüber Lehrinnen und Lehrern, die Zerstörung ihrer Schulen?

Die Proteste gerieten schnell außer Kontrolle, vermummte 14-jährige warfen mit Feuerwerkskörpern um sich und die bewaffnete Polizei ging (wie immer) massiv gegen die Jugendlichen vor, heizte damit die Stimmung auf den Straßen und Plätzen an. Diese Bilder sind seit Jahren bekannt, die Bilanzen über Verhaftungen, Zerstörungen und Verletzungen erschüttern die Politik und die Medien, lösen heftige, aber folgenlose Diskussionen im Parlament aus.

Nach drei Wochen ziehen nun die Lehrergewerkschaften auf die Straße, erstmals unterstützt von den Elternverbänden, die sich gegen die Polizeigewalt vor ihre Kinder stellen. Sie könnten bis zu den kurzen Herbstferien um Allerheiligen herum (1.November) weiter mobilisieren. Aber irgendwann werden die Jugendlichen ihre selbstgebastelten Protestplakate wieder einpacken, enttäuscht und frustriert wie Yzé, Schülerin des in Brand gesteckten Nelson Mandela-Lycée in Nantes: „Wir haben für eine bessere Ausstattung unserer Schulen mobilisiert und stehen am Ende ohne Gymnasium da“ (Le Monde vom 4./5. Oktober). Getroffen hat es nicht die Privatschulen oder die renommierten Gymnasien in Paris, getroffen hat es die Schulen und die Jugendlichen in den benachteiligten Vorstädten. Welch ein Irrsinn.

Und er setzt sich in einer fast hilflos wirkenden Form fort: Erziehungsminister Éduard Geffray, er ist nach der Wiederwahl Emmanuel Macrons der siebte in diesem Amt, bietet den Jugendlichen im Internet eine Plattform an und lädt sie ein, auf zwei Fragen zu antworten: „Welches sind eure Schwierigkeiten? Welche Erwartungen habt ihr?“ 24 Stunden nach der Freischaltung der Plattform (bis zum 23. Oktober) haben sich 30 000 Jugendliche (?) zu Wort gemeldet. Der Minister kündigt eine Auswertung an. Mehr bleibt ihm kaum: Sein politischer Spielraum ist kurz vor dem Ende der Ära Macron gering, trotz der Probleme im Bildungssystem.

 

Hoher Leistungs- und Notendruck

Und die sind massiv, nicht nur wegen der katastrophalen Pisa-Ergebnisse im Mathe- und Leseverständnis unter den 15jährigen. Seit Jahren legen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Frankreich Studien vor, wie das republikanische Versprechen von Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit, an das auch der 17jährige Nicolas glaubt, für die unteren und benachteiligten Schichten nicht (mehr) eingelöst wird: Der Name und der Wohnort entscheiden viel zu häufig über berufliche Chancen und damit Lebenswege. Die jungen Französinnen und Franzosen, deren Eltern oder Großeltern aus Algerien, Marokko, Mali oder Martinique eingewandert sind, haben es in der Klassengesellschaft, in der nach wie vor Grands Écoles, aber zunehmend auch private und teure Hochschulen über gesellschaftliche Positionen und Karrieren entscheiden, sehr schwer, sich einen Zugang zu erkämpfen. Der Leistungs- und Notendruck in den letzten beiden Klassen der Lycées (entspricht etwa der deutschen Sekundarstufe II) ist hoch, groß die Ängste der Jugendlichen, die Anforderungen nach dem Bac (Abitur) in der zentralen Berufsverteilung und -orientierung namens Parcoursup (offizielles französisches Portal für die Vergabe von Studienplätzen im ersten Hochschuljahr) nicht zu erfüllen.

Die Rahmenbedingungen des Schulalltags sind für viele belastend, wie eine Forschungsgruppe der Universität Tours in einer breit angelegten Studie belegt hat: In den Klassenräumen fehlten Tische und Stühle, das Unterrichtsmaterial sei veraltet und die schulischen Anforderungen der Lehrerschaft hoch, berichten die Soziologen in Le Monde vom 6. Oktober. Die Jugendlichen hätten angegeben, eine 39-bis 45-Stunden-Arbeitswoche zu haben. Im Ganztagsbetrieb fehle es an ruhigen Rückzugsräumen, an Sozialarbeitern, einer Krankenschwester und einer entspannten Essenspause. Viele Gebäude sind zwischen 60 und 70 Jahre alt, ohne wirksamen Schutz vor Hitze und Kälte. Vor allem die beruflichen Zweige in den Oberstufenzentren sind betroffen.

Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit versprach Macron, den beruflichen Zweig besonders zu fördern mit Lehrern, mit Ausstattung und attraktiven digitalen Angeboten. Es ist nicht Nichts geschehen, aber funktioniert hat unter den ständig wechselnden Ministerinnen und Minister wenig. Auch die immer wieder angekündigten Aufwertungen des Lehrerberufs sind verhallt. Nach den grauenhaften Morden an den Lehrern Samuel Paty und Dominique Bernard wäre ein Zeichen der besonderen Wertschätzung und Anerkennung notwendig gewesen. Es blieb bei symbolischen Gesten. Das Vertrauen der Schüler und Lehrer in die Versprechungen der Republik, wie sie der 17jährige Nicolas Boucaud-Bialchuk beschworen hat, hat gelitten. Die jetzt ausgebrochene Bewegung ist eine Antwort darauf. Es ist zu befürchten, dass sie im Getümmel des Wahlkampfes um die Nachfolge von Emmanuel Macron untergeht.

 

Erstveröffentlichung im Blog Buchstücke am 8. Oktober 2026 


Vor dem Pariser Rathaus (Hôtel de Ville) Handy Foto

 

Es geht weiter

Eigentlich fahren Familien, Schülerinnen und Studenten in den Toussaint-Ferien noch einmal weit weg: Doch in diesem Jahr fallen die Reisen um Allerheiligen (Toussaint) herum aus. Es wird in Frankreich weiter demonstriert und in den Medien, die sich sozial nennen, wird mit aller Gewalt für das kommende Wochenende mobilisiert.

Die ehemaligen „Gelbwesten“ (gilets jaunes) sind dabei – ihr sozialer Protest hat Frankreich zwischen November 2018 und Frühjahr 2019 in Atem gehalten -, die Verbände der Schüler und Studenten, die Lehrergewerkschaften, die „Unbeugsamen“ (Insoumis) des Jean-Luc Mélenchon. Er stand und steht mit seinen Abgeordneten der Nationalversammlung und dem Bürgermeister von Saint-Denis, Bally Bagayoko, von Anfang an in der ersten Reihe der Schülerdemonstrationen, die Mitte September in Créteil, einer Pariser Vorstadt, begonnen haben.

Von Mélenchon stammt das Wort, das jetzt durch alle Medien von Tiktok bis Instagram kursiert: Es gehe um das „pourrissement“ des Konflikts, die Zuspitzung. Das ist das politische Element dieses Mannes, der zum vierten Mal bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühjahr antritt. Und nach diesem Wochenende der Verwüstungen, der lodernden Flammen im altehrwürdigen Rathaus von Limoges, der Plünderungen des Luxuskaufhauses La Fayette in Paris, scheint niemand die politische Durchsetzungskraft zu haben, um diese Zuspitzung zu verhindern.

Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Sébastien Lecornu wirken in ihren Fernsehansprachen blass und fast resigniert. Den Rücktritt des Innenministers Laurent Nuñez lehnen sie ab, obwohl er (wie die gesamte politische Spitze des Staates) die Wucht der „jeunes & jaunes“ (der Jungen und der Gelben) völlig unterschätzt hat und kopflos reagiert. Lecornu hat jetzt begrenzte lokale Ausgangssperren angekündigt.

Als militante Ordnungsmacht präsentieren sich demgegenüber die Rechtsextremen: Marion Maréchal, die Nichte von Marine Le Pen, nimmt die Worte der Marseillaise wörtlich und fordert die Bürger zur Selbstverteidigung auf („aux armes citoyens“); für den Rassemblement National (RN) fordern Le Pen und Jordan Bardella 10 000 zusätzliche Stellen für Polizisten und die Absenkung des Strafalters auf 16 Jahre. An ihrem geplanten Parteikongress am kommenden Wochenende in Orléans halten sie fest. Es ist die „Zuspitzung“ von Rechtsaußen. Wer fühlt sich in dieser hoch explosiven Lage eigentlich noch verantwortlich?

Erstveröffentlichung im Blog Buchstücke am 20. Oktober 2026


Paris Handy Foto

 

Das männliche Ego

Sie bereiten sich vor, sie sind ausgerüstet: Schwarze Kapuzenjacke, schwarze Sporthose, Sneakers, schwarzer Rucksack. In der Hand ein Smartphone. So ziehen sie los, um Fensterscheiben einzuschlagen und zu plündern, während zehntausende von Schülerinnen und Schülern, von Studenten und Studentinnen, von Menschen mit gelben Warnwesten durch die Boulevards von Paris, Lyon, Bordeaux oder Marseille ziehen: weitgehend friedlich, bis die ersten Feuerwerkskörper fliegen und die martialisch ausgerüstete Polizei mit Tränengas und Wasserwerfern aufmarschiert. Für die jungen Männer in Schwarz sind es die Signale, um die Boulevards zu stürmen.

„Jeder Moment“, so schreibt Damien Leloup Tage danach in Le Monde (21. Oktober), „wurde gefilmt“. Jede Plünderung in Supermärkten oder Kaufhäusern, jeder zerstörte kleine Friseursalon, jedes brennende Auto oder die lodernden Flammen der Mairie in Limoges werden gefilmt und gehen sofort bei X oder Tiktok ins weltweite Netz. Fotos und Videos werden millionenfach angeklickt: Die Bilder des freien Fotografen Luc Auffret haben sich bei X in weniger als 24 Stunden 45 Millionen Menschen angesehen, schreibt Leloup. Er klickt sich durch die Medien und findet schwarz gekleidete Influencer, die „live“ mit immer krasseren Bildern um Abonnenten werben: „Wenn Ihr nicht sofort abonniert, lösche ich die live-Bilder und ihr könnt nicht mehr sehen, was in den Straßen von Paris passiert“.

Noch in der Nacht und am Tag danach finden Besitzer von Boutiquen, Handy-Läden und teuren Schuhgeschäften ihre Waren im Internet: Die Plünderer (oder ihre Anstifter) versuchten schnell, das eroberte Gut zu verkaufen. Sie sind im Übrigen keine minderjährigen „Jungs“: Die Pariser Staatsanwaltschaft teilt mit, dass 78 Prozent der am 17. Oktober Verhafteten, erwachsene Männer sind.

Was aber treibt diese Männer an, die eigentlich jede sich bietende Gelegenheit vom Fußballspiel bis zur Demonstration der „jeunes&jaunes“ (der Jungen und Gelben) zu Gewalt und Plünderungen ausnutzen?

 

Im Zeitgeist verankert?

Mit dem Klassenkampf sind Soziologen und Wissenschaftlerinnen jeder Fachrichtung in den Tagen danach schnell dabei: Die Plünderungen seien, so heißt es ernsthaft bis ironisch-sarkastisch, eine Art direkter Umverteilung des Reichtums, also ein revolutionärer Akt der „classes populaires“, der benachteiligten Schichten der Banlieues. Der Politikwissenschaftler Xavier Crettiez bringt es auf eine etwas andere Formel: „Fun, Profit und Ego“. Wer die Bilder verfolgt hat, die Aktionen der Influencer und die schnellen Versuche, die geklauten Waren zu Geld zu machen, dem leuchtet die Lust an der Gewalt und Gefährlichkeit ebenso ein, wie die Selbstinszenierung von jungen Männern, denen es um Geld und Anerkennung geht. Es ist ein riskantes Spiel, nicht mehr am Computer oder Handy, sondern „live“: Die ausgewählte Beute lässt sich gut verkaufen, die Taten stärken das männliche Ego.

Politisch werden die Krawallnächte als Exzesse erlebt. Es gibt Indizien, dass sie kulturell im Zeitgeist tiefer verankert sein könnten. Zum einen taucht auf digitalen Plattformen das Phänomen LARPing, eine Abkürzung für Live Action Role-Playing, in neuartiger Weise auf. Während früher fiktionale Figuren aus Phantasiewelten gespielt wurden, inszenieren jetzt (junge) Menschen einen Lebensstil meilenweit über ihren realen Verhältnissen. Man spricht auch von „Wealth Larping“ oder „Rich Larping“. Videos und Fotos in Luxushotels, Business-Lounges, vor teuren Autos, in Privatjets. Zur Schau gestellte Designer-Stücke, Bündel von Bargeld, Screenshots von Börsen-Apps. Sich als erfolgreich und wohlhabend inszenieren: „Fake it till you make it“ mit der Idee,dass es vielleicht doch irgendwann echt wird. Es knüpft direkt an die „Wolf-of-Wallstreet“-Ästhetik an, die für rauschhaften Kapitalismus und protzigen Luxus steht. Sie ist seit 2013 auf der Leinwand zu sehen mit Leonardo DiCaprio als Jordan Belfort.

 

Wirklich nur französische Ereignisse?

Im selben Jahr, damit sind wir bei dem anderen Indiz, erschien der Film „The Purge“, ein dystopischer Thriller, aus dem wegen seines Publikumserfolgs später  eine gleichnamige Fernsehserie bei Amazon Prime wurde. In der „Purge-Nacht“, in der maskierter Mobs durch die Straßen ziehen, sind alle Verbrechen inklusive Mord legal. Von 19h bis 7h sind die Notrufsysteme von Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern nicht erreichbar. „Dystopien in Serie“ haben Konjunktur. Das ist ein (zu) weites Feld, zurück in die Realitäten.

Fun, Profit und Ego: Sie toben sich aus, die Folgen sind ihnen egal. Die Verwüstungen, die Glasscherben, die verkohlten Autos müssen die Menschen der Stadtreinigung beseitigen, die in den Banlieues ihre Nachbarn sein könnten. Für die politischen Folgen und Nachwirkungen stehen die Bürgermeister gerade, bei ihnen wird die Wut und Verzweiflung der Händler abgeladen. Staatspräsident Emmanuel Macron ist derweil auf Staatsvisite im Nahen Osten. In wenigen Monaten ist er nicht mehr im Amt. Welche Gesellschaft hinterlässt er seinem Nachfolger, seiner Nachfolgerin! Aber sind es wirklich nur „französische Ereignisse“? In der rechten Publizistik wird schon weltweite Verschwörung gewittert. Die NZZ fragt und sagt: „Kommen die Proteste aus Frankreich nach Deutschland? Die Gruppe «Gen Z steht auf» plant im ganzen Land Demonstrationen“. Die BILD-Zeitung sieht die „Schülerproteste in Frankreich gekapert“ und entdeckt „Die linken Netzwerke hinter dem weltweiten Krawall“. Klügeres kann man hören in der Antwort auf die „Frage des Tages“ des rbb Kulturradios: „Zeigen die Unruhen in Frankreich, wie fragil der soziale Frieden in Europa geworden ist?“

Erstveröffentlichung im Blog Buchstücke am 23.10.2026

 

 

 

 

 

Erstellungsdatum: 26.10.2026