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Dolderer, Winfried

Dr. Winfried Dolderer
Der Historiker und Journalist, studierte in Mainz und Leuven (Belgien) Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte. Promotion (1989) über deutsch-flämische Beziehungen, Stationen als Nachrichtenredakteur und politischer Korrespondent bei Agence France Presse (AFP), De Standaard (Brüssel) und der Westfalenpost. Seit 2013 freiberuflich tätig u.a. für Spektrum Wissenschaft Geschichte, Der Spiegel, Das Parlament und den Deutschlandfunk. 

Winfried Dolderer (Foto privat)

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Kaiser Ashoka in Indien

Vom grausamen Krieger zum mitfühlenden Menschen

Er war der erste Regent der Antike, der persönliche Erfahrungen mit seinen Untertanen teilte. Kaiser Ashoka, Herrscher über das indische Maurya-Großreich, versuchte im 3. Jahrhundert vor Christus, Staat und Gesellschaft nach der Lehre Buddhas auszurichten. Der Kaiser hielt das Prinzip der Religionsfreiheit hoch. Es sei sein Wunsch, ließ er wissen, dass überall in seinem Reich alle Glaubensgemeinschaften harmonisch zusammenlebten. Dafür ließ er sich, so berichtet Winfried Dolderer, eine besondere Kommunikationsstrategie einfallen.

Christina von Schweden

Die Seele hat kein Geschlecht

Als „Minerva des Nordens“ und „einzige Gelehrte“ ihres Landes bewunderten Zeitgenossen die schwedische Königin Christina. Die Tochter Gustav II. Adolf war vielsprachig und eine der am umfassendsten gebildeten Frauen des 17. Jahrhunderts. Mit ihrer Abdankung, dem Übertritt zum Katholizismus und der Umsiedelung nach Rom sorgte sie für einen europaweit beachteten Eklat, weiß Winfried Dolderer zu berichten.

Dante Alighieri

Italiens erster Literat

Dante Alighieri war der Autor der „Göttlichen Komödie“ sowie Schöpfer einer italienischen Literatursprache. Schon zu Lebzeiten wurde der gebürtige Florentiner hoch geehrt. Aufgrund politischer Umstände aus seiner Heimatstadt vertrieben, schrieb er seine großen Werke als Flüchtling in der Verbannung. Der Historiker und Publizist Winfried Dolderer hat die Stationen seines Lebens und seines Schaffens nachvollzogen.