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Bock, Wolfgang Fritz

Wolfgang Fritz Bock ist Kulturwissenschaftler. Er war viele Jahre Professor für deutsche Literatur an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro. Zurzeit ist er noch als Dozent am Institut für Philosophie und an der Seniorenakademie der Universität Bremen tätig.

Wolfgang Fritz Bock. Foto: Privat

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Wolfgang Bock über Tove Ditlevsens Kopenhagen Trilogie

Autofiktion und Lebenswille

Schreiben oder zugrunde gehen: Tove Ditlevsens „Kopenhagen-Trilogie“ Kindheit, Jugend und Abhängigkeit ist Autofiktion und Realität. Es entsteht das Porträt einer Frau, für die Schreiben nicht bloß Beruf, sondern eine Form des Überlebens ist und die sich gegen Armut, Abhängigkeit und gesellschaftliche Grenzen eine eigene Existenz erschreibt. Die Autorin zeichnet das Bild einer selbstbestimmten Frau, die ihr Leben nach eigenen Maßstäben gestaltete. Wolfgang Bock hat das Buch „bewohnt“ und wollte nicht mehr aufhören zu lesen.