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Kulturtipps

Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich in der Galerie Anita Beckers Frankfurt/M

Queen of Never

Unter dem Titel Queen of Never präsentiert die Galerie Anita Beckers die zweite Einzelausstellung der Kölner Künstlerin Johanna Reich (*1977 in Minden, Deutschland). Gezeigt werden aktuelle Arbeiten, darunter hybride Malereien der Serie The Colour of Maybe, Zeichnungen aus SHE-LAND und selbstfahrende Bots. 

Vier Jahrzehnte Jazz gegen Apartheid

Jazz gegen Apartheid

Vor vier Jahrzehnten entstand gemeinsam mit Johnny Dyani die Idee zu dieser Reihe; der Auftakt war 1986 zeitgleich in den Bankenstädten Zürich und Frankfurt, ein Jahr später wurde mit der Musik Johnny Dyanis auf dem ev. Kirchentag in Frankfurt mit 100.000 Teinehmern das Ende der Apartheid in Südafrika deutlich.

Französischen Kolonial- und Sklavengeschichte im Musée d’histoire in Nantes

Expression(s) décoloniale(s)

Den Blickwinkel zu verschieben, indem wir unsere Gewissheiten hinterfragen und unsere Vorstellungen von der Kolonialgeschichte auf den Prüfstand stellen – das ist der Geist der Veranstaltung „Expression(s) décoloniale(s)“, die dieses Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet, nachdem sie 2018 Moridja Kitenge Banza, Romuald Hazoumè im Jahr 2021 und Barthélémy Toguo im Jahr 2023.

Buchvorstellung mit Stella Leder und Eva Marburg, in den Münchner Kammerspielen

Antisemitismus in den Künsten

Der neue Sammelband „Antisemitismus in den Künsten“ führt in verschiedene Formen von Antisemitismus ein und fragt, wie diese sich in Geschichte und Gegenwart der Bildenden Künste, der Literatur, des Theaters und der Musik äußern. Auch aktuelle Debatten, die das Verständnis von Antisemitismus in der Kultur prägen, werden thematisiert.

Gespräche zu Rassismus, rechter Gewalt und Solidarität in den 1990er Jahren

Brandenburger Baseballschlägerjahre

Mit dem Fall der Mauer 1989 ging ein massiver Anstieg von rechter und rassistischer Gewalt einher. Täglich entlud sich der nationalistische und rassistische Hass; vor allem gegen Geflüchtete, ehemalige Vertragsarbeiter:innen, vermeintliche Linke, Punks, Langhaarige, Wohnungslose, Menschen mit Behinderung. 

Das Deutsches Schauspielhaus zeigt den nächsten Marathon. Die Argonauten/Jason/Medea

Fremde Sonne

Der enorme Zuspruch, der fünfteiligen Serie „ANTHROPOLIS“ ermutigte das Deutsches Schauspielhaus, zur Eröffnung der Spielzeit 2026-27 einen neuen Antikenzyklus aufzulegen. In „FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea.“ haben sie sich dieses Mal die Ur-Geschichte imperialer und kolonialer Unternehmungen der Zivilisation vorgenommen.

Festival der Fotografie, Poesie & KI in Neustadt/W. & anderswo

gute aussichten

Festival der Fotografie, Poesie & KI. Zwischen Künstlerischer und Künstlicher Intelligenz. Angesichts der nächsten Generation technischer Bilder und der Vielfalt, in der die KI dafür eingesetzt wird, sind wir mitten in einem neuerlichen Diskurs über Original, Autoren- und Urheberschaft, Wortgewalt und Bilderflut, Ermächtigung und Abhängigkeit.

Die Liederlichen Lesben präsentieren ihr neues Musiktheater-Programm im Gallus Theater Frankfurt

Queer Space Nine

23 Sängerinnen und ein Sänger reisen in eine fremde Galaxie, begegnen phantastischen Spezies von anderen Planeten, tauchen ein in den queeren Alltag auf einer Raumstation, erleben Abenteuer pur. Was das Ganze mit dem CSD zu tun hat, wieso Hasen fliegen können, und was der Schlüssel im Kampf gegen dunkle Mächte ist, könnt ihr in diesem abendfüllenden Programm erleben.

Eine kopróchoma-Produktion im Bunker K101 in Köln

Mold Me Medea

2000 v.Chr.: Medea tötet ihren Bruder, die Tochter des Königs und ihre eigenen Kinder. 1968: Valerie Solanas schießt mehrfach auf Andy Warhol und veröffentlicht das SCUM-Manifesto. 2026: Der drohende Faschismus ändert nicht die Verhältnisse, er spitzt sie zu. Retten uns die Medea-SCUMS?

Hörstück im öffentlichen Raum von Tobias Dusche in Stuttgart

Struktur Stammheim

Bald wird er abgerissen – der alte RAF-Gerichtssaal von 1975. Dort wurde Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Holger Meins und Jan-Carl Raspe der Prozess gemacht. Die turbulente, emotional aufgeladene Verhandlung wurde zur Legende und zu einem Schlüsselmoment bundesrepublikanischer Geschichte.

Lesung und Gespräch mit Thomas Sparr im Club Voltaire Frankfurt/M

Come out

Thomas Sparr stellt sein neues Buch „Come out: Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte“ vor, das sich mit dem Mythos und der Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und seinen Folgen bis heute beschäftigt. Es erzählt von der gelungenen Selbstbefreiung, die dennoch bis heute gefährdet ist. 

30 Jahre kaleidoskop Hessen

30 Jahre Fantasie für junge Köpfe!

kaleidoskop bringt seit 1996 darstellende Kunst in kleinere Gemeinden in Hessen. Die Vision seit 30 Jahren: Jedem Kind und Jugendlichen einmal pro Jahr ein spannendes, hautnahes Theatererlebnis zu ermöglichen – auch jenseits des urbanen Raums. kaleidoskop feiert seinen 30. Geburtstag gleich zwei Mal:

Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle

Carrie Yamaoka

Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmalig in Deutschland eine Einzelausstellung der Künstlerin Carrie Yamaoka (*1957). Die Präsentation im Lichthof der Galerie der Gegenwart findet anlässlich der Auszeichnung der in New York lebenden, multidisziplinär arbeitenden Künstlerin mit dem Maria Lassnig Preis statt. 

18 Einblicke in die Ateliers der Villa Massimo

Wo die Citronen glüh'n

Im ACC-Eingangsraum werden die Villa Massimo per Kurzfilm und die Künstler*innen mittels Künstlerheften (außer David Grossman und Thomas Brussig) vorgestellt. Hinzu kommen ab 5. August 2026 Filminterviews mit 12 der 18 Rompreistragenden (außer David Grossman, Almut Grüntuch-Ernst & Armand Grüntuch, Alicja Kwade, Hanne Lippard, Peter Piller und Barbara Yelin). 

Ausstellung Wolfgang Rang und Maciej Rusinek in Kassel

in Bewegung – motion and beyond

Die Ausstellung „in Bewegung – motion and beyond“ vereint mit Wolfgang Rang und Maciej Rusinek zwei Künstler, die sich der Dynamik im Tanz mit verschiedenen Techniken nähern: der Malerei und der Fotografie. Und doch sind ihre Werke wesensverwandt und zeigen die Ästhetik und die dahinterliegende Dimension im Fluss der sich bewegenden Körper.

Fritz Scholder Ausstellung im MMK Tower Frankfurt am Main

Fritz Scholder

Grün, dann Grau, dann Pink, dann Grün, dann Violett, dann wieder Blau schichten sich horizontal die Farben der Landschaften des heutigen New Mexico. Im grellen Kontrast zu den vom Licht vibrierenden Pastellfarben der Landschaften strahlen die Figuren von Fritz Scholder (1937–2005) vor klaren, einfarbigen, satten Hintergründen.

Die Verleihung des Licher Literaturpreises an Jan Snela

Licher Literaturpreis 2026

Die Jury hat den Licher Literaturpreis 2026 dem Schriftsteller Jan Snela für sein 2025 im Verlag Klett-Cotta, Stuttgart, erschienenes Werk „Ja, Schnecke, ja“ mit folgender Begründung zuerkannt: Mit „Ja, Schnecke, ja“ ist Jan Snela ein außergewöhnliches Roman-Debüt gelungen, das sich bewusst gängigen Erzählmustern entzieht und traditionelle japanische Formen wie Haibun und Haiku neu gestaltet. 

Neuer Video-Podcast des Frauenreferats Frankfurt

Zwischenräume

Mit dem neuen Video-Podcast „Zwischenräume“ startet das Frauenreferat der Stadt Frankfurt ein digitales Gesprächsformat. In insgesamt sieben Folgen spricht Moderatorin Ayesha Khan mit Frankfurter Feminist:innen aus den Bereichen Journalismus, Handwerk, Unternehmer:innentum, Kultur, Schule, Politik und Verwaltung über ihre Lebens- und Berufswege.

Sonderausstellung im Neuen Schloss Herrenchiemsee

Könnt ihr noch? – Kunst und Demokratie

Ab Mitte Mai ist im Neuen Schloss Herrenchiemsee eine Neuauflage der Ausstellung „Könnt ihr noch? Kunst und Demokratie" zu sehen. Die Ausstellung knüpft an die positive Resonanz von 2025 an und rückt die drängendsten Fragen unserer Zeit erneut in den Fokus: die Grundwerte unserer Demokratie. 

Mariuccia Secol Retrospektive in Susch, Schweiz

Unraveling

Die erste grosse institutionelle Retrospektive ist der vielseitigen italienischen Künstlerin und Aktivistin Mariuccia Secol (*1929) gewidmet und umfasst über siebzig Jahre ihres künstlerischen Schaffens. Sie bietet einen umfassenden Einblick in ein Werk, das radikalen Feminismus, gesellschaftliche Kritik und historische Wiederaneignung miteinander verbindet. Kuratiert von Monika Branicka und Eva Brioschi.

Alexandra Grant im Neue Museum Nürnberg

Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben

Das Neue Museum Nürnberg (NMN) zeigt ab 17. Juli 2026 die Ausstellung „Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“ der amerikanischen Künstlerin Alexandra Grant (geb. 1973). Für das NMN erschafft sie acht große Gemälde auf Basis von literarischen Texten von acht Autorinnen. In ihren Werken werden Literatur, weibliche Weltaneignung und Malerei eins. 

Nathalie Grenzhaeuser Ausstellung im Kunstverein Familie Montez, Frankfurt/ M.

Unterströmung

Für die Ausstellung Unterströmung entwickelt Nathalie Grenzhaeuser eine besondere auf den Ort bezogene Präsentationsform: ein Unterwasserszenario, in dem sich Dimensionen von architektonischen und fluiden Räumen sowie von Meerestieren verändern und verwandeln.

Ein Dokumentarfilm von Eva Müller und Isabel Schneider mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen.

Was haben wir gelacht

In der Dokumentation blicken prägende Stimmen des deutschen Fernsehens auf die Unterhaltungslandschaft der 1990er- und frühen 2000er-Jahre zurück. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins erzählen von einer TV-Zeit, in der Frauen oft nur Nebenfiguren waren, als Zielscheibe von Witzen dienten oder als „nicht massentauglich“ galten. 

Nils Brunschede auf Tour mit seinem neuen Programm

Kein Mann für eine Nacht

Nils Brunschede ist ein junger Mann um die dreißig, der böse Texte schreibt und recht hübsch Klavier spielt. Für seine Texte und Lieder gewann er verschiedene Preise, zuletzt 2023 den Kupferpfennig der Leipziger Lachmesse. In „Kein Mann für eine Nacht“ präsentiert er Chansons über Liebe, Herzschmerz und die Lösung aller Datingprobleme.

Steven Spielberg neuer Film

Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit

Steven Spielberg hat in seiner beeindruckenden Filmographie schon das ein ums andere Mal außerirdisches Leben inszeniert. Sein 35. Spielfilm ist ein spektakulärer Science-Fiction-Thriller, indem die Wahrheit über das Universum auf keinen Fall verbreitet werden darf. Die Welt steht am Rand einer historischen Offenbarung.

KI Festival im Städel in Frankfurt am Main

Imagining Futures in Noisy Times

Künstliche Intelligenz verändert unsere Gesellschaft und unseren Alltag tiefgreifend. Sie beeinflusst, wie wir kommunizieren, lernen, arbeiten und zunehmend auch, wie wir Kunst erleben. Das Städel Museum lädt dazu ein, an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und gesellschaftlichem Miteinander Ideen für das Museum der Zukunft zu entwickeln. 

Ausstellung DAM Frankfurt am Main. Heiße Städte, Neue Wege

Too Hot!

Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum.

Ausstellung Frida Kahlo in der Tate Modern in London

Frida: The Making of an Icon

Diese Woche eröffnet die Tate Modern in London die erste große Ausstellung, die sich damit befasst, wie Frida Kahlo (1907–1954) zu einer globalen Ikone und zu einer maßgeblichen Einflussgröße für eine ganze Künstler:innengeneration wurde. 

Ausstellung Caricatura Museum Frankfurt am Main

Qualitätsideen seit 1972

Katharina Greve zählt zu den profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Komischen Kunst. Ihr Werk ist geprägt von einer einzigartigen Symbiose, denn hier trifft der analytische Verstand einer Architektin auf den gnadenlosen Humor einer scharfen Beobachterin: Ob sie nun das höchste Comic-Hochhaus der Welt errichtet oder die Absurditäten unseres Alltags in pointierten Cartoons seziert.

Ein Doku-Porträt der Dichterin Ingeborg Bachmann anlässlich ihres 100. Geburtstags

Dichten für die Wahrheit

Die Dokumentation erzählt, wie Ingeborg Bachmann zum Mythos wurde. Am 25. Juni 2026 feiert die literarische Welt den 100. Geburtstag der Namenspatronin eines der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum. Regisseurin Barbara Frank zeichnet das Porträt einer widersprüchlichen Frau die vieles war.

Ausstellung Museum Tinguely in Basel

Labouring Bodies

Labouring Bodies untersucht aus feministischer Perspektive die vielschichtigen Beziehungen zwischen Körper und Technologie. Sie beleuchtet, wie insbesondere weibliche Körper seit der Moderne durch Maschinen geprägt und kontrolliert wurden. Im Zentrum stehen arbeitende, sorgende und gebärende Körper, die bis heute unsichtbar bleiben und in der Geschichte systematisch ignoriert wurden.

Die Bauhaus-Fotografinnen Berlin

Neue Frau, Neues Sehen

Herausragende Fotografinnen gibt es seit der Erfindung der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert. Viele von ihnen waren Pionierinnen auf diesem Gebiet. Sie experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. So auch die Fotografinnen des Bauhauses.

Parastou Forouhar in der Landesgalerie Niederösterreich in Krems

Written Room

Ein Raum, in dem die Wände und der Boden mit einem dichten Geflecht aus persischen Schriftzeichen bedeckt sind. Von Hand aufgetragen werden sie zum Ornament, zum Ausdruck von Rhythmus und Musikalität. Mit „Written Room“ erschafft Parastou Forouhar eine Installation, die durch ihre präzise Handarbeit eine unverwechselbare Atmosphäre entstehen lässt und zur übersprachlichen Verständigung einlädt.

Thalia Theater Hamburg

No Body

Wer Lilian wirklich ist, das weiß niemand so richtig. Weder ihre alten Schulbekanntschaften Hannah und Mia noch ihr bester Freund Jonas. Jahrelang hat sie als Schwarze junge Frau so viel von sich verstecken müssen und dabei ein Stück ihrer selbst verloren. Als es in ihrer ersten Uni-Woche zu einem rassistischen Vorfall kommt, der viral geht, formiert sich Widerstand unter den Studierenden.

Bewegliche Glückwunschkarten aus der Zeit der Romantik in Frankfurt am Main

Vergnügen durch Verwandlung

Die Zeit der Romantik war eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Standesgrenzen wurden durchlässiger, das Bürgertum gewann an Einfluss und neue Formen der Kommunikation entstanden. In diesem Umfeld verbreitete sich um 18oo eine neue Sitte: Überbringen beweglicher Glückwunschkarten zu Neujahr wurde zur allseits beliebten Modeerscheinung.

Ausstellung Berlin Kai Dikhas

Metamorphose des Denkens

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Kai Dikhas untersucht die Ausstellung die Transformation religiöser Bildwelten und ihre heutige Bedeutung. Der Ausstellungsraum wird zu einem lebendigen Ort künstlerischer Produktion, in dem Elemente der Vergangenheit in neue Formen überführt werden.

Maria Lassnig und Edvard Munch in der Hamburger Kunsthalle

Malfluss = Lebensfluss

In einer großen Doppelschau führt die Hamburger Kunsthalle erstmalig Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) und des norwegischen Malers Edvard Munch (1863–1944) zusammen. Obwohl die beiden ein halbes Jahrhundert trennt, gibt es erstaunliche Parallelen, die Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen.

150 Jahre Paula Modersohn-Becker in Bremen

Becoming Paula

Das Paula Modersohn-Becker Museum, das zusammen mit der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung die weltweit umfangreichste öffentliche Sammlung ihrer Werke besitzt, nimmt den 150. Geburtstag seiner Namensgeberin zum Anlass für die große Sonderausstellung „Becoming Paula.
London / Berlin / Worpswede / Paris.“

Ausstellung im Ökohaus Frankfurt am Main

Stadtgesichter

Frankfurt atmet in engen Straßen. Menschen strömen, verharren, verlieren sich im Dazwischen. Die Stadt wächst – nicht in die Weite, sondern in die Höhe, ragt auf, strebt, drängt nach oben, während unten die Blicke sinken. Hochhäuser schneiden den Himmel, Baukräne zeichnen flüchtige Linien in einen zerfledderten Horizont.

About Bauhaus. Der Podcast

Freiheit

Im Mittelpunkt der letzten Folge dieser Podcast-Staffel „About Bauhaus“ steht „Freiheit“ – ein Thema, das am Bauhaus existenziell wurde, als viele Bauhäusler*innen sich nach der Schließung der Schule 1933 gezwungen sahen, ins Exil zu gehen. Was bedeutete Exil damals für die Bauhäusler*innen – und was bedeutet es heute?

Zum Ausschluss dreier Buchläden vom Buchhandlungspreis 2026

Gemeinsames Statement

Der Ausschluss dreier Buchhandlungen vom diesjährigen Buchhandlungspreis rief bundesweit Empörung hervor. „In Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks Buchhandlungen unter Beschuss zu nehmen, die sich mit ihrem Sortiment und Veranstaltungen antidemokratischen Kräften in den Weg stellen“, kritisieren drei Frankfurter Buchhandlungen als „ungeheures politisches Manöver“. Sie haben ein gemeinsames Pressestatement verfasst, dem das Kulturmagazin TEXTOR nur zustimmen kann.

Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw in Aschaffenburg

A European Collection

Das Bohdan und Varvara Khanenko Nationalmuseum in Kyjiw beherbergt den bedeutendsten Bestand abendländischer Kunst in der Ukraine und zählt damit zu den wichtigen europäischen Sammlungen ihrer Art. Die gezeigten Gemälde stammen größtenteils von namhaften, teilweise weltberühmten europäischen Künstlern des 15. bis 19. Jahrhunderts.

Lesung, Gespräch im Haus der Kulturen der Welt Berlin

Diskurs. Pop. Liebe

Klimakrise, autoritäre Tendenzen, Feindseligkeit und Militarismus. In einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät, setzt Max Czollek mit der vierten Staffel seiner Gesprächsreihe auf die Kraft der Freundschaft. Von Journalismus über Theorie und Kunst bis in die Popkultur: Überall arbeiten Menschen gemeinsam an der Umsetzung ihrer Ideen, Projekte und politischen Ziele.

Wim Wenders in der Alte Oper Frankfurt

Driven by Music

Im Frühling 2026 wird Frankfurt am Main zum Ort einer besonderen Hommage an den bedeutenden Filmemacher Wim Wenders. Anlässlich seines 80. Geburtstags veranstaltet die Alte Oper ein dreitägiges Festival, das die enge Verbindung von Musik und Film in seinem Schaffen in den Mittelpunkt rückt und das Deutsches Filminstitut & Filmmuseum widmet sich mit einer Ausstellung seinem Leben und Werk.

Videomitschnitte – Textland 2025

Für alle, die nicht live dabei waren

Das Textland Literaturfest ist auch 2025 den Fragen nach der Bedeutung von Literatur und Kunst in einer diversen und postmigrantischen Gesellschaft nachgegangen. Das diesjährige Oberthema „ÜBER GRENZEN“ traf den Nerv der Zeit, wie das ausnahmslos positive Echo von Teilnehmenden und Publikum zeigte. 

Tätowierungen in der Kunst der Gegenwart. Opelvillen Rüsselsheim

Unter die Haut

Anlässlich der World Design Capital 2026 widmen sich die Opelvillen als Partnerinstitution von MISHPOCHA. The Art of Collaboration des Jüdischen Museums Frankfurt dem Phänomen der Tätowierung. Tattoos sind allgegenwärtig - nicht nur beim Anblick von Menschen, denen wir begegnen, sondern auch in den Medien, in der Werbung, Literatur und Kunst.

Die Crespo Foundation übergibt drei fliegende Künstler:innenzimmer an die Stadt Frankfurt

Künstler:innenzimmer

Mit dem Programm „Das fliegende Künstler:innenzimmer im Quartier“ hat die Crespo Foundation einen Begegnungsort und zugleich ein innovatives Format für kulturelle Bildung und Teilhabe im öffentlichen Raum geschaffen. Seit 2023 steht ein fliegendes Künstler:innenzimmer im Frankfurter Stadtteil Preungesheim.

Erinnerungs-Podcast mit Hadija Haruna-Oelker und Max Czollek.

Trauer & Turnschuh

Rechts ein geschlossenes Weltbild und die bürgerliche Mitte in der Krise? Die Union zerreißt es aktuell zwischen erinnerungskulturellem Selbstverständnis und der Zusammenarbeit mit der AfD. Dabei müsste sie doch gerade jetzt eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung unserer Demokratie übernehmen. 

Margaret Atwoods Memoiren

Book of Lives

Als Tochter von Wissenschaftler:innen verbrachte Atwood den Großteil ihrer Kindheit in der kanadischen Wildnis – der Start in ein Ausnahme-Leben. Es folgen die Jahre, in denen sie erst Teil der literarischen Bohème und dann zu jener Autorin wurde, deren legendärer „Report der Magd“ (geschrieben im Berlin der 1980er Jahre) unsere Welt bis heute prägen. 

Kulturhauptstadt Chemnitz. James Turrell Lichtinstallation

Beyond Horizons

In Oelsnitz/Erzgeb. wurde am 28.11.2025 die neue permanente und raumumfassende Lichtinstallation „Beyond Horizons 2025“ von James Turrell eröffnet. Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres ist die Arbeit des US-amerikanischen Künstlers der glanzvolle Höhepunkt des Kunst- und Skulpturenweges PURPLE PATH, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.

Literaturland Hessen | Textland 2025 hr2

Über Grenzen?

Gibt es eine Literatur ohne Grenzen? Wie kann der Literaturbetrieb offen und vielfältig bleiben? Wie entsteht ein respektvoller Dialog – auch dann, wenn es um schwierige oder kontroverse Themen geht? Lassen sich Grenzen auch konstruktiv ziehen - durch gute Argumente? Eine Podiumsdiskussion und Kurzlesungen mit Shida Bazyar, Lena Gorelik, Nora Osagiobare und Miryam Schellbach.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems

Die Morgenländer

Mit der Ausstellung „Die Morgenländer“ schaut das Museum auf die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und macht eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden.

Ausstellung Weltkulturen Museum Frankfurt

Sheroes

Sheroes. Comic Art from Africa stellt Hauptdarstellerinnen und weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt: Superheldinnen, die mit lokalen Gottheiten gegen Umweltkatastrophen kämpfen; eine junge Frau, die ihren urbanen Alltag meistert; Protagonistinnen, die LGBTQ-Rechte verteidigen.

Podcast

1001 Nacht

„1001 Nacht“ hat eine über tausendjährige Erfolgsgeschichte – immer wieder neu interpretiert. Und – nach der Neuübersetzung von Claudia Ott – wie gemacht für einen Podcast! „1001 Nacht“ eröffnet einen riesigen Erzählkosmos mit selbstbewussten Frauen, fiesen Dämonen, exzessiven Partys, reisenden Händlern, Familienintrigen und Mordkomplotten. Die Auswahl hat für den Deutschlandfunk die Dichterin Safiye Can getroffen.

Deutschlandfunk Kultur

The Story of Art without Men

Wie viele Künstlerinnen kennen Sie? Wer schreibt letztendlich Kunstgeschichte? Haben Frauen vor dem 20. Jahrhundert überhaupt als Künstlerinnen gearbeitet? The Story of Art without Men von Katy Hessel. Übersetzt von: Marlene Fleißig, Astrid Gravert, Gabriele Würdinger, Dr. Maria Zettner

Kunstmuseum für Migration Fenix Rotterdam

Die Wege der Migration

Ein neues Kunstmuseum voller Geschichten über Migration. Im Fenix finden Sie Geschichten über Liebe und Abschied, über das Heimkommen und das Sich-Zuhause-Fühlen, über die Suche nach der eigenen Identität oder nach dem Glück. Geschichten von damals und heute. Von hier und dort. Sie sind ab dem 16. Mai 2025 herzlich willkommen.

Netzwerk kulturschaffender Frauen

Frankfurter Kranz

Das Frankfurter Kranz Journal ist eine Porträtgalerie im Netz, die Frauen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar macht. Das Journal porträtiert Kolleginnen aus Literatur, Musik und Bildender Kunst, aus Architektur, Design oder Kulturmanagement, freiberuflich wie angestellt und stellt deren Projekte und Ideen der Öffentlichkeit vor. 

hr2-Kultur

Textland

Beim Blick in die Welt kann einem manchmal das Lachen vergehen. Dabei ist Humor so wichtig, um nicht die Hoffnung zu verlieren - und gerade in der Literatur kann Humor eine ganz eigene, subversive Kraft entfalten. Das „Textland“-Literaturfestival setzte sich im vergangenen Dezember mit der dynamischen Entwicklung von Literatur in unseren pluralen Lebenswelten auseinander.