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Wir würden es begrüßen, wenn jede und jeder so läse, wie Thomas Schestag es beschrieben hat. Denn wenn das, was wir verstehen können, sich im Prozess der Lektüre ergibt und ergeht, und nicht in Merksätzen, dann hilft es nicht, das Unverstandene mit dem Marker zu kennzeichnen. Nun ist der große Philologe, der uns das genaue Lesen, das lesende Aufschlüsseln von Texten gelehrt hat, gestorben. Uns hat er einen Gruß hinterlassen, der uns das Grüßen unheimlich werden lässt.
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