|
Punkte ohne Ende. Der Minimalismus in der bildenden Kunst, der sich in Amerika mit Reduktion, Übersichtlichkeit und serieller Fertigung von den künstlerischen Entwicklungen europäischer Provenienz absetzte, sollte sich selbst vom gestaltenden Menschen emanzipieren. Yayoi Kusama, in Japan geboren, nach den USA ausgewandert und mittlerweile 97 Jahre alt, gehört seit den 1960er-Jahren zur New Yorker Avantgarde. Die Retrospektive ihrer Werke, die noch bis zum 11. September in Europa zu sehen sind, ist im Ausstellungskatalog zusammengefasst, den Walter H. Krämer vorstellt.
|