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Die Performancekünstlerin Marina Abramović hat, was einer emphatischen Kunsterwartung entspricht, stets die Grenzen ihrer Kunst verschoben. Mit einer Unbedingtheit geht es ihr darum, das Bewusstsein des Menschen zu verändern, dass sie ihn, geht er darauf ein, auf seine eigenen Tabus stößt, seine eigenen, uneingestehbaren Wünsche. Dabei forscht sie die Herausforderungen der Intimität aus und setzt ihren eigenen Körper aufs ernste Spiel. Walter H. Krämer schreibt über ihre Berliner Ausstellung und Performance und den dazugehörenden Katalog.
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