Essay über die Welt und ihre Visualisierung
Alles ist Bild

Ohne Weltanschauung sieht das Leben für uns Augenmenschen traurig aus. Was aber schauen wir, was sehen wir? Schon unsere individuell unterschiedlichen Sinne lassen uns zuweilen daran zweifeln, dass wir uns in einer gemeinsamen Realität befinden. Dazu kommt, dass wir nicht wissen, ob wir uns ein Bild machen oder nur ein Abbild. Enno Rudolph zeigt, wie das autonome Kunstwerk zur Einsicht führt.


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Aïcha Diallo im Gespräch mit Cornelia Wilß
Vom Erbe des Exils zum Wissen der Stadt

Die Kulturwissenschaftlerin Aïcha Diallo forscht in Sheffield zu urbaner Ungleichheit und kreativer Stadtpolitik in Dakar, Senegal. Ausgehend von den interdisziplinären Theorien des Southern Urbanism und der Black Geographies untersucht sie, wie Städte gemacht, erinnert und imaginiert werden – und rückt mit „Refuge as Method“ lokale Praktiken als eigenständige Wissensformen in den Fokus. Trauma, Widerstand und Heilung können sich an vielen Orten verankern und – wie die Sängerin Miriam Makeba zeigt – auch in der Stimme niederlegen. Ein Gespräch über Diallos Forschungen führte Cornelia Wilß.


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Jamal Tuschick im Gespräch mit Wolfgang Rüger über Jürgen Ploog
Editoriale Auferstehung

Der Blick in die Tagebücher eines Verstorbenen spürt nicht selten überraschende Details eines Lebens auf, das einem so ganz anders erschienen war. Und solch ein Befund kann bewirken, dass der Mensch, den man doch zu kennen glaubte, einem so fremd und bedeutsam entgegentritt, dass man selbst seiner Blindheit inne wird. Jamal Tuschick hat mit dem Verleger, Autor, Herausgeber und Antiquar Wolfgang Rüger über sein Engagement als Promoter von Jürgen Ploog und dessen Werk gesprochen.


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Pariser Geschichten von Rainer Erd
Die verschwundene Treppe von Belleville

Es gibt Städte, die haben gar keine Sehenswürdigkeiten, und andere haben fast zuviel davon wie Rom oder Paris. Wenn es sich nicht um Antiquitäten handelt oder um Ingenieurskunst, wie der Eiffelturm sie zeigt oder Otto von Spreckelsens großes Stadttor „Grande Arche” in „La Défense“,  – die mit ihren Dimensionen imponieren, lassen sich in der französischen Hauptstadt viele kleinere, kuriose und charmante Schauplätze finden wie die Treppe von Belleville, die 1969 abgerissen wurde. Immerhin haben Filmemacher und Schriftsteller sie zur ewigen historischen Berühmtheit gemacht, wie Rainer Erd erzählt.


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Axel Hutters „Sprachanalyse und Metaphysik“
Denk nicht, sondern schau!

Wo hören die Missverständnisse auf, wo fangen die Scheinprobleme an? Die analytische Philosophie, die ihren historischen Anfang im englischen Empirismus nahm, hatte das Reelle der Sprache im Blick, das, womit eine Verständigung ohne Spekulationen und Verrätselung möglich sein sollte. Mit dem Titel seiner Einführung in die moderne Philosophie, „Sprachanalyse und Metaphysik“, setzt Axel Hutter zwei Begriffe in Spannung zueinander. Peter Kern setzt sich damit auseinander.


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Aus dem Notizbuch von Eldad Stobezki
Wunschkonzert

Ob im Radio oder im Fernsehen – wir erleben eine Hilflosigkeit gegenüber unserer Sprache, die eigentlich ins Kabarett gehört. Von der falschen Aussprache über den falschen Gebrauch von Vokabeln bis zum Jonglieren mit aufgeschnappten, missverstandenen Schlagwörtern und der abenteuerlichen Spontancollage mit Redewendungen und Metaphern – sie wissen nicht mehr, was sie sagen. Eldad Stobezki greift diese babylonische Verwirrung auf, aber auch manches zum Öffentlich-rechtlichen Sender, Adventskalender, Schwyzerdütsch und zu gelöschte Mails.


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Gedicht von Elisa Edler
Linienführung

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Empfehlung: Frankfurt liest ein Buch 2026
„Gott und die Welt“ von Marie Luise Kaschnitz

„Gott und die Welt“ – nicht mehr und nicht weniger beschäftigt Marie Luise Kaschnitz in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts in ihren Aufzeichnungen, denen sie den Titel Tage, Tage, Jahre gibt. Die Stürme der Studentenrevolution und die sich formierende außerparlamentarische Opposition sind in den Gedanken der Dichterin bereits präsent. Zum 125. Geburtstag von Marie Luise Kaschnitz würdigt Frankfurt am Main die Autorin mit über hundert Veranstaltungen.


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Empfehlung: Filmstart ab 23. April in Deutschland
„Cotton Queen“ von Suzannah Mirghani

Am 23. April startet „Cotton Queen“ in Deutschland – der erste Spielfilm einer sudanesischen Regisseurin, entstanden in Ägypten wegen des Kriegs im Sudan. Für die Premiere in Frankfurt am 25. April um 14 Uhr im Cinema werden die Regisseurin Suzannah Mirghani und die Hauptdarstellerin Mihad Murtada voraussichtlich persönlich vor Ort sein. Eine Geschichte, die stärkt, inspiriert und zeigt, was die Zukunft des sudanesischen Kinos bereithält.


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In eigener Sache
EINLADUNG zum 1. TEXTOR-Frühlingsfest
EINLADUNG zum 1. TEXTOR-Frühlingsfest

Am 8. Mai laden wir erstmals zu einer Frühjahrsfeier ein. Wir würden uns freuen, euch/Sie wiederzusehen oder kennenzulernen und Ideen oder Beitragsvorschläge auszutauschen: Dass es der Jahrestag der Befreiung vom NS-Regime ist, hat sich aus organisatorischen Gründen ergeben, passt aber perfekt zur Ausrichtung von Inhalten und Leserschaft. Wir bitten die Interessierten um eine kurze Rückmeldung, um besser planen zu können: redaktion@textor.online

Als Service für die Leserinnen und Leser empfehlen wir eine individuelle Auswahl an bundesweiten Tipps aus Kunst, Literatur, Musik und Bühne.


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