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Antisemitismus – was ist das? Wie ist er in die Welt gekommen? Und wie kommt er wieder heraus? Nur die erste dieser Fragen ist – annäherungsweise – zu beantworten. Jude ist man nicht, zum Juden werde man gemacht, hieß es einst. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Dass es den Antisemitismus gab, bevor der Begriff dafür erfunden wurde, macht die Sache noch komplizierter, als sie ohnehin schon ist. Der Psychoanalytiker, Psychiater und Historiker Eran Rolnik unterscheidet drei Modi, in denen der Jude zum Gegenstand des Denkens wird.
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