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Das Verfahren allein ist dem lyrischen Prozess verwandt. Ein objet trouvé – ein gehörtes, gelesenes Wort oder, wie in diesem Fall, aufgefundene, fremde Fotos – löst Assoziationen aus, Ergänzungen der Phantasie, die mit literarischen Recherchen in der Vergangenheit gestützt werden, erfindet manches hinzu, um plausibel Zusammenhänge zu stiften: So entsteht ein lebendiges Kunstgebilde, das nichts anderes als eben das sein kann. Ewart Reder erzählt vom Film CAT ON MY MIND der lettischen Regisseurin Laila Pakalniņa.
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