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Die preußischen Herrscher wollten von dem Stück, das Kleist ihnen zur Widmung antrug, nichts wissen. Die Größe, die der Kurfürst bei Kleist demonstriert, nämlich Gnade vor Recht ergehen zu lassen, die ging ihnen damals ab. Kleist hat die Uraufführung seines Stückes nicht mehr erlebt. Und den Triumphzug über die deutschen Bühnen bis heute hatte er sich wohl nicht einmal träumen lassen. Der Regisseur Ulrich Rasche hat am Düsseldorfer Schauspielhaus eine Deutung vorgelegt, die man keineswegs unterschreiben muss. Aber seine Inszenierung ist buchstäblich umwerfend. Eine Reise wert, meint Martin Lüdke.
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